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Welt am Draht - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1973.
Spr.: D. 204 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
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Welt am Draht - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1973.

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Frisch restauriert, "erstrahlt der geistige Vorläufer der 'Matrix'-Trilogie neu in all seiner eiskalten Schönheit" (Der Spiegel). Im Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung haben Wissenschaftler eine künstliche Welt erschaffen, die die reale imitiert. Nach dem überraschenden Ableben des Institutsleiters scheint seinen Nachfolger Fred Stiller das gleiche Schicksal zu ereilen. Denn auch Stiller muss feststellen, dass die Realität, in der er lebt, womöglich nur eine Simulation ist. "Eine mit Action-Versatzstücken angereicherte Meditation über das Wesen der individuellen und gesellschaftlichen Paranoia im Informationszeitalter, und zwar aus einer Zeit, als dieses nicht mal richtig angebrochen war" (Der Spiegel). Science-Fiction mit Klaus Löwitsch, Mascha Rabben, Karl Heinz Vosgerau, Günter Lamprecht u.a. Regie: R.W. Fassbinder. Div. Extras.

Spr.: D. 204 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1973
Produktionsfirma: Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Darsteller: Klaus Löwitsch (Fred Stiller), Mascha Rabben (Eva), Adrian Hoven (Vollmer), Ivan Desny (Lause), Barbara Valentin (Gloria), Karl-Heinz Vosgerau (Siskins), Günter Lamprecht (Wolfgang), Margit Carstensen (Schmidt-Gentner), Wolfgang Schenk (Hahn), Joachim Hansen (Edelkern), Rudolf Lenz (Hartmann), Kurt Raab (Holm), Karl Scheydt (Lehner), Ulli Lommel (Rupp), Heinz Meier (Weinlaub), Peter Chatel (Hirse), Ingrid Caven, Gottfried John, Christine Kaufmann, Rainer Langhans, Bruce Low, Eddie Constantine, Walter Sedlmayr, Peter Kern, Werner Schroeter, Magdalena Montezuma, Katrin Schaake, El Hedi Ben Salem

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Drehbuch: Fritz Müller-Scherz, Rainer Werner Fassbinder

Kamera: Michael Ballhaus

Musik: Gottfried Hüngsberg

Schnitt: Marie Anne Gerhardt

Vorlage: Daniel F. Galouye

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Würde ich diese Filmempfehlung in der "Welt am Draht" schreiben, dann müsste ich mich spätestens jetzt fragen, ob ich diesen Text wirklich schreibe oder nicht ein anderes, übergeordnetes Ich. Auch Sie, geneigter Leser, müssen sich fragen, ob Sie den Text gerade lesen oder nur glauben, ihn gerade zu lesen. "Welt am Draht" ist nämlich ein Gedankenspiel über die Wirklichkeit. Darin ist unsere Realität nur ein Trugbild und das Leben eine potenzielle Simulation. 26 Jahre nach Fassbinders genialer Zukunftsvision benutzten die Wachowski-Brüder diese Gedankenkonstrukt für ihren weltweit erfolgreichen Science Fiction-Film "The Matrix". Bei Fassbinder fehlen natürlich die Explosionen und Spezialeffekte, aber dafür beweisen der Regisseur und sein genialer Kameramann Michael Ballhaus, wie man eine solche Geschichte visuell erzählt. Ich glaube, es gibt im Film keine einzige Einstellung, in der es keine Spiegelung gibt. Das heißt, jede Figur ist immer doppelt und mehrfach zu sehen. Wenn es Fassbinder und Ballhaus übertreiben, dann ist die gespiegelte Potenzierung unendlich. Wie akribisch und präzis die beiden dabei vorgegangen sind, zeigt sich in der eigenen Abwesenheit. Nicht ein einziges Mal ist die Kamera in einer Spiegelung oder der Spiegelung einer Spiegelung zu sehen. Manchmal fragt man sich, wie die Filmemacher dies bewerkstelligt haben, aber vermutlich haben sie den Film einfach von einer anderen Wirklichkeitsebene aus gedreht. Wenn man in diese "Welt am Draht" hineinhört, dann wundert man sich oft über die seltsam gesprochenen Sätze. Zum Beispiel wenn Klaus Löwitsch bei Rainer Langhans ein paar alkoholische Getränke bestellt und der 68er-Revoluzzer nicht reagiert. Was Löwitsch zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Er hat einfach das falschen Stichwort gegeben und der Langhans-Computer läuft in der Endlosschleife, bis der richtige Code ihn aus seiner Warteschleife reißt.


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