Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Die verlorene Ehre der Katharina Blum - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1975.
Spr.: D. 102 Min. FSK 16. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
Bestellnr. 895063

 
7,99 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten

Lieferung: Ankunft zwischen Mittwoch, 25.07. und Montag, 30.07.

Kundenbewertung (11)

Die verlorene Ehre der Katharina Blum - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 21975. für 7,99 €

  • Cover

  • Trailer

Die verlorene Ehre der Katharina Blum - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1975.

SKU# 895063

Eine junge Frau wird wegen einer Liebes-Affäre mit einem angeblichen RAF-Mitglied in eine menschenverachtende Pressekampagne verwickelt. Volker Schlöndorffs preisgekrönte Verfilmung des Heinrich-Böll-Romans. Böll verarbeitete darin seine Erfahrungen mit der Boulevard-Presse ("Die Bölls sind gefährlicher als Baader-Meinhof"). Köln, Februar 1975. Auf einer Party lernt die junge Katharina Blum (Angela Winkler) den attraktiven Ludwig Götten (Jürgen Prochnow) kennen und verliebt sich. Sie ahnt nicht, dass Ludwig als Terrorist gesucht wird. Die Nacht, die sie mit ihm verbringt, verändert ihr Leben für immer: Ihre Wohnung wird durchsucht, sie wird verhaftet, verhört und erniedrigt. Die Boulevardpresse startet eine gnadenlose Hetzkampagne gegen Katharina ("Anarchisten-Liebchen"), veröffentlicht Details aus ihrem Privatleben und stilisiert sie zur Verbrecherin. Katharina will sich gegen den zudringlichen Reporter Werner Tötges wehren - und greift zur Waffe. Filmband in Gold für Angela Winkler (Darstellerische Leistungen) und Jost Vacano (Kamera). Prädikat: besonders wertvoll. Drama/Literaturverfilmung mit Angela Winkler, Mario Adorf, Jürgen Prochnow u.a. R.: Volker Schlöndorff, Margarethe v. Trotta.

Spr.: D. 102 Min. FSK 16. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1975
Produktionsfirma: Bioskop/Paramount-Orion

Darsteller: Angela Winkler (Katharina Blum), Mario Adorf (Kommissar), Dieter Laser (Werner Tötges), Heinz Bennent (Blorna), Rolf Becker (Staatsanwalt Hach), Jürgen Prochnow (Ludwig), Hannelore Hoger (Trude Blorna), Karl-Heinz Vosgerau (Alois Sträubleder)

Produzent: Willi Benninger, Eberhard Junkersdorf

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta

Kamera: Jost Vacano

Musik: Hans Werner Henze

Schnitt: Peter Przygodda

Vorlage: Heinrich Böll


Bestellnr. 895063
 
7,99 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten

Lieferung: Ankunft zwischen Mittwoch, 25.07. und Montag, 30.07.

Eigene Bewertung

Schlagworte

Benutzen Sie Leerzeichen um Schlagworte zu trennen. Benutzen Sie (') für Phrasen.

Kundenrezensionen

1 Meinung(en)

pro Seite

Eine glänzende Momentaufnahme vom Zustand der deutschen Gesellschaft der siebziger Jahre

Ein notwendiger, weil zutreffender und deshalb schmerzhafter Film. Und ein aktueller, denn es herrschte Terrorhysterie im Zusammenhang mit der RAF, während wir jetzt unter der Bedrohung des IS und seiner verwandten Organisationen stehen. Gnade auch heute jedem Bürger, der unschuldig ins Fadenkreuz unserer "Sicherheitsorgane" gerät. Wer eigentlich beschützt jenen vor diesen? "Katharinchen" jedenfalls wurde wehrlos derart in die Enge getrieben, dass sie aus Verzweiflung zu einer extremen Notwehrmaßnahme griff, die sie natürlich endgültig hinter Gitter brachte. Die Verantwortlichen wurden im Zweifel belobigt und befördert. Der Mensch ist nun einmal korrumpierbar und Macht ist hochgradig verführerisch bezüglich ihres Missbrauchs. Auch die Verhältnisse der Medien, hier vorzüglich der Presse, sind nicht übertrieben, sondern sehr zutreffend beschrieben. Ich habe deren skrupellose, ja niederträchtige Machenschaften aus eigenem Erleben am eigenen Leibe erfahren und habe alle Illusionen bezüglich ihrer Glaubwürdigkeit und Integrität endgültig verloren. Wer sachliche Richtigkeit - von Wahrheit wollen wir hier gar nicht schreiben - in einem Themenzusammenhang verfälscht, verdreht, verrät und an ihre Stelle erfundene, erlogene Verleumdungen setzt, tut das auch in anderen. Dafür ist dieser Film ein beredtes Zeugnis, denn die Böll, Trotta und Schlöndorff haben sich ihre Geschichte schließlich nicht aus den Fingern gesogen, sondern fußen auf belegbarer Wirklichkeit. Bei diesem giftigen Brei darf die verlogene Doppelmoral der Kirchen nicht fehlen, und die Beerdigungsszene des Finales wird deutlich genug. Kein schöner oder erfreulicher, aber ein ehrlicher Film. Er sollte in den Schulen gezeigt werden.

Geschrieben von Filmaddict (10.12.2015)