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Szenen einer Ehe - Kinofassung. Zweitausendeins Edition Film 152.
Spr.: D/S. Sub: D. 163 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
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Szenen einer Ehe - Kinofassung. Zweitausendeins Edition Film 152. für 9,99 €

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Szenen einer Ehe - Kinofassung. Zweitausendeins Edition Film 152.

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S 1973. Marianne und Johan führen eine scheinbar glückliche Ehe. Doch schon seit langer Zeit werden Konflikte nicht mehr offen ausgetragen, sondern verdrängt und belasten unterschwellig die Beziehung. Als der Streit eines befreundeten Paares in der Scheidung gipfelt und Johan zudem die 23-jährige Studentin Paula kennen lernt, zerbricht auch die Ehe von Marianne und Johan. Sie bekämpfen sich bis hin zur Selbstaufgabe, aber am Ende entsteht doch eine neue Liebe. Wir präsentieren Ingmar Bergmans Meisterwerk in der Kinofassung, die 1975 den Golden Globe als Bester Ausländischer Film erhielt. Mit Szenen einer Ehe gelang der schwedischen Regielegende nicht nur ein großer Kritikererfolg, sondern er erreichte und berührte mit seiner ehrlichen, schonungslosen Sicht auf die Institution Ehe auch ein Millionenpublikum. 30 Jahre später drehte er mit Sarabande eine nicht minder beeindruckende Fortsetzung seines mittlerweile zum Klassiker avancierten Ehedramas mit denselben Hauptdarstellern, die gleichzeitig seine letzte Regiearbeit wurde. Drama mit Liv Ullmann, Erland Josephson, Bibi Andersson, Anita Wall u.a. R: Ingmar Bergman.

Spr.: D/S. Sub: D. 163 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Originaltitel: SCENER UR ETT ÄKTENSKAP

Produktionsland: Schweden
Produktionsjahr: 1973
Produktionsfirma: Cinematograph AB

Darsteller: Liv Ullmann (Marianne), Erland Josephson (Johan), Bibi Andersson (Katarina), Jan Malmsjö (Peter), Barbro Hiort af Ornäs (Frau Jacobi), Gunnel Lindblom (Eva)

Regie: Ingmar Bergman

Drehbuch: Ingmar Bergman

Kamera: Sven Nykvist

Schnitt: Siv Lundgren


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Wenn Kinder versuchen, erwachsen zu spielen

Ich habe den Film in der Kinofassung und als Fernsehserie gesehen. Es war in der Zeit, als meine eigene erste Ehe zerfiel. Anfang der siebziger Jahre war diese gnadenlose Entfaltung einer unreifen Beziehung mit all ihren Illusionen, Hoffnungen, Erwartungen und knallharten Forderungen, der immer offener und schonungsloser werdenden Gespräche mit Beschuldigungen und Geständnissen noch ein krasser Tabubruch, der gewiss auch in Deutschland manchen Damm gebrochen hat. Damals habe ich vieles an den Dialogen noch nicht richtig verstanden, aber die Szenerie war für mich doch ein Spiegel, vor dem mir ahnungsweise meine eigene Wirklichkeit bewusst geworden ist. Psychologische Zusammenhänge in einem Film an einem konkreten Beispiel sezierend darzustellen, war Neuland und hat seitdem Schule gemacht. So verdienstvoll dieses damalige Wagnis auch war, so braucht es doch nicht zu verwundern, dass am Ende keine wirkliche Lösung gezeigt werden konnte. Beide, Marianne und Johann, machen bis zum Schluss nicht den Eindruck, als hätten sie wirklich etwas gelernt. Damit, dass sie sich angesichts des erneuten Scheiterns ihrer aktuellen Beziehungen nach altem Muster vor den Partnern verborgen heimlich und betrügerisch zueinander flüchten und sich erneut aneinander klammern, ist nichts gewonnen und nichts deutet darauf hin, dass es den Beiden in Zukunft besser gelingen werde, ihr Leben erfüllender zu gestalten. Wohl ist angesichts der Tatsache, dass sie auch über die Jahre der Trennung voneinander innerlich aneinander festgehalten haben, anzunehmen, dass ihre Beziehung tiefere Wurzeln hat, als bloße Erotik oder soziale Gewöhnung. Aber davon wird nichts deutlich. Das Drehbuch reicht nicht in diese größeren Tiefen. Tatsächlich dürfte es zwischen ihnen viel Liebe geben, doch bleibt sie bis zuletzt unterdrückt und unerlöst, weil letztlich unerkannt. Wenn Johann sich in einer der letzten Szenen laut und ironisch etwas auf sein "Bewusstsein" zugute hält, dann macht der ganze Film klar, dass es gerade um das jeweilige Bewusstsein sehr schlecht bestellt ist. Natürlich sagt das etwas über Ingmar Bergman aus, aber auch über die schwedische Gesellschaft, die die Familien geprägt hat, die hier als so unerträglich, fesselnd, anspruchsvoll und bedrückend geschildert werden, dass man ihnen nur noch entfliehen möchte. Ein Blick in unsere heutige Wirklichkeit könnte uns davon überzeugen, dass sich daran nicht wirklich etwas geändert habe. Davon unbenommen bleibt das Faktum, dass die Ullmann und Josephson hier eine großartige darstellerische Leistung abgeliefert haben, die verdientermaßen ihre jeweiligen Karrieren beflügelt hat.

Geschrieben von Filmaddict (30.04.2016)