System ohne Schatten - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 41983. für 7,99 €

System ohne Schatten - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 4/1983.

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Spr.: D. 110 Min. FSK 6. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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Der Computerfachmann Faber lernt auf einer Vernissage die Schauspielerin Juliet und den Kriminellen Melo kennen. Faber verliebt sich in Juliet. Gemeinsam mit Melo hecken sie den Plan aus, per Computer Geld von fremden Konten auf ihr eigenes zu überweisen. Doch bei der nächtlichen Sabotageaktion im Keller der Bank kommt es zu einem tödlichen Schusswechsel. Krimi mit Bruno Ganz, Dominique Laffin, Hanns Zischler u.a. Regie: Rudolf Thome.

Spr.: D. 110 Min. FSK 6. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1983
Produktionsfirma: Anthea/Moana

Darsteller: Bruno Ganz (Faber), Hanns Zischler (Melo), Dominique Laffin (Juliet), Sylvia Kékulé (Renate), Konstantin Papanastasiou (Nino), Joachim Grigo (1. Gangster), Halbe Jelinek (2. Gangster), Hartmut Bitomsky (Theaterregisseur), Michael Klier (1. Arbeitskollege), Laurie Anderson (Sängerin)

Produzent: Jochen Brunow

Regie: Rudolf Thome

Drehbuch: Jochen Brunow

Kamera: Martin Schäfer

Musik: Dollar Brand, Laurie Anderson, Mikro Rilihy

Schnitt: Uwe Griem

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:


Bitte lassen Sie sich von dem schrecklich ungelenken Titel nicht abhalten! Rudolf Thomes Krimi ist wirklich sehenswert und zählt zu den wichtigsten deutschen Filmen der Achtziger. Bruno Ganz und Hanns Zischler spielen darin zwei Kleinkriminelle, die den Coup ihres Lebens planen. Weil Ganz ein Computernerd ist (so hießen die in den Achtzigern natürlich noch nicht), kommt Zischler auf die Idee, fremdes Geld per Computer auf ein eigenes Konto zu buchen. Weil Online-Banking damals noch eine Utopie war, kriegen die Banken den Verlust auch erst Wochen später mit, und dann können sich die beiden längst absetzen und die Spuren verwischen. Natürlich kommen den beiden andere Ganoven und eine Frau dazwischen. Die Frau heißt Juliet, ist im Film eine französische Schauspielerin und wird von der französischen Schauspielerin Dominique Laffin gespielt. In einer wunderbaren Szene überredet sie Bruno Ganz mit ihr ins Kino zu gehen, um einen ihrer Filme zu sehen. Es handelt sich um Jacques Doillons "Die Frau, die weint". Natürlich ist Bruno Ganz hin und weg und bemerkt gar nicht, dass Juliet eigentlich Dominique heißt, aber auch Hanns Zischler mag die Dame sehr, und als ihm die nächtlichen Liebesgeräusche der beiden zu bunt werden, macht er am Frühstückstisch eine spitze Bemerkung, aber das war’s. Schließlich ist man erwachsen und zusammen will man ein paar Millionen stehlen. Der Coup gelingt, nur danach geht alles schief. Und zwischendurch ist in mehreren Gastauftritten die US-amerikanische Performance-Künstlerin und elektronische Musik-Pionierin Laurie Anderson zu bewundern. Für Thome repräsentiert sie die Zukunft. Aber vielleicht ist ihre Musik auch nur ein System, das keine Schatten wirft, einfach nur verwirrend schön klingt.