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Steffen Jacobs (Hg.):
Die liebenden Deutschen

Neu und nur bei uns: Entdecken Sie die sympathischste Seite der deutschen Dichtung - die liebende.
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Die liebenden Deutschen von Steffen Jacobs Hg. für 19,90 €

„Jacobs‘ lyrischer Lustvorrat reicht für ein halbes Liebesleben
… Und die Moral seiner editorischen Arbeit lautet:
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Steffen Jacobs (Hg.)
Die liebenden Deutschen

SKU# 240062

645 schönste Liebesgedichte aus 400 Jahren.

Das Heilige und das Schweinische, das Zarte und das Harte, das Artige und das Abartige Seite an Seite - genau wie im richtigen Leben.

Entdecken Sie die sympathischste Seite der deutschen Dichtung - die liebende. Aber: Sex oder Liebe - vor dieser Frage stand bislang, wer sich eine Sammlung mit Liebesgedichten zulegen wollte. Jahrhundertelang wurde da fein säuberlich getrennt, was einst flüssig ineinander überging: die reine, keusche Liebe hier, die vermeintlich unzüchtige Wollust dort. Wieso eigentlich? An den Poeten kann es kaum liegen.

Es gibt Erregtes von Friedrich Schlegel bis Bertolt Brecht, Sinnliches von Johann Christian Günther bis Else Lasker-Schüler, Freches von Annette von Droste-Hülshoff bis Eckhard Henscheid. Und natürlich gibt es auch die leisen Zwischentöne, die feinen Andeutungen und subtilen Subtexte, ohne die in der Liebe gar nichts geht.

Mehr als 200 Dichterinnen und Dichter haben im Verlauf von 400 Jahren an dieser Love-Story mitgeschrieben. Manche Stücke sind kurz genug für eine SMS, andere lang genug für einen altmodischen Liebesbrief, und einige so gehaltvoll, dass sie für ein ganzes Liebesleben reichen dürften. Für erwünschte und unerwünschte Folgen der Anwendung können wir leider keine Haftung übernehmen. Nur so viel sei noch gesagt: Manches spricht dafür, dass selbst Franz Grillparzer seinerzeit nur auf einen uralten Trick zurückgegriffen hat. Als er seiner Angebeteten die Reinheit seiner Gefühle beteuerte, hoffte er wohl darauf, schneller zum Ziel zu kommen.

„Die liebenden Deutschen. 645 entflammte Gedichte aus 400 Jahren“. Herausgegeben von Steffen Jacobs. 688 Seiten. Fadenheftung. Lesebändchen. Leinen. Haffmans Verlag. Nur bei uns.


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Pressestimmen

„Jacobs‘ lyrischer Lustvorrat reicht für ein halbes Liebesleben
… Und die Moral seiner editorischen Arbeit lautet: Deutsche Poetinnen und Poeten sind nicht nur viel komischer als ihr Ruf, sie dichten und lieben wie die Weltmeister.“
Das Gedicht 14/2006

„Hier wird von der Liebe gedichtet, bis die Herzen schmachten und die Küsse hin und her fliegen. Was will man mehr?“
Rainer Moritz, Zuhause wohnen, 9/2006

Die Radikalität großer Poesie.
„Jacobs hat beides im Sinn, das Zarte, wie das Verfüherische, das Heilige wie das Obszöne, ‚genau wie im richtigen Leben‘. Er findet, dass Sex oder Liebe keine Alternativen sind und dass es auf ihre Mischung ankommt. Über beide aber stellt er den Eros zur Poesie. Er möchte in Gedichten die große Liebesgeschichte der deutschen Dichtung erzählen - vom Barock bis in die aktuelle Gegenwart. Aber nicht um literaturgeschichtliche Klassifizierungen geht es ihm, sondern um den Sitz der Poesie im Leben. Jacobs entwirft seine Sammlung als Love-Story - in elf Kapiten geht es vom ‚Beginn der Liebe‘ bis zu ‚Abschied und Trennung‘. Kurz, er scheut nicht den Verdacht, ein Hausbuch der Liebe liefern zu wollen … Wer hätte von der Droste eine pikant komische Romanze erwartet, nämlich ‚Verfehlter französischer Roman‘? Oder von einem Naturlyriker wie Oskar Loerke ein dekonstruvistisches Liebesgedicht mit der Zeile ‚Ich fall‘ dir zu Füßen Stück für Stück‘? Wer, außer einigen Expressionismus-Spezialisten, kennt Alfred Lichtensteins ‚Pathos‘ - ein hoch merkwürdiges Gedicht, das Tod, Gewalt und Sodomie faszinierend zusammenbringt. An solchen Trouvaillen wollen wir Jacobs messen. Da weitet der Abenteurer des Alltags die Grenzen seines ironisch-liebevollen Hausbuchs aus. Da zeigt das Angebot freundlicher Übernahme, was an Untergrund in ihm steckt, nämlich die Radikalität großer Poesie.“
Harald Hartung, FAZ, 5.8.2006

Handfest und herzhaft.
„Steffen Jacobs hat sich auf ‚nur‘ 645 Beispiele beschränkt, und die haben es in sich. Lyrische Gefühlsergüsse finden sich neben handfesten Aktionen, Treueschwüre neben herzhaftem Schabenack. Da schmunzelt Ludwig Thoma über rammelnde Hasen, Goethe lässt einen Knaben das Röslen brechen, und August von Platen besingt die Schönheit.“
Fuldaer Zeitung, 15.7.2006

Aufschlussreiche Wanderung durch die Geschichte der Liebesdichtung.
„Mit Jacobs kann man auf seiner ebenso unerhaltsamen wie aufschlussreichen Wanderung durch die Geschichte der Liebesdichtung sowohl die zärtlichsten, züchtigsten Zuneigungen begutachten, wie auch höchst handfeste Begierden bestaunen.“
Die Welt, 8.7.2006

Mal lustvoll entrückt, mal schmerzlich betrübt.
„Weil die Liebe eine enorme Spannweite zeigt, gibt es auch Gedichte in den schillerndsten Facetten über sie. Steffen Jacobs hat aus diesen mal lustvoll entrückten, mal schmerzlich betrübten Bekenntnissen 645 Texte ausgewählt und zu einer überaus lesenswerten Anthologie versammelt.“ Badische Neueste Nachrichten, 7.6.2006 "