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Sierra Leone - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 5/1987.
Spr.: D. 88 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
Bestellnr. 895309

 
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Sierra Leone - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 51987. für 7,99 €

Sierra Leone - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 5/1987.

SKU# 895309

Nach drei Jahren Montage kehrt Fred aus West-Afrika zurück. Doch Rita, seine Frau, hat inzwischen mit einem GI ein neues Leben begonnen und auch die anderen alten Freund- und Seilschaften tragen nicht mehr. In der Absteige "Royal" lernt Fred Alma kennen, die all dem entfliehen will. Gemeinsam brechen sie zu einer ziellosen Reise durch Deutschland auf. "'Sierra Leone' ist modernes Kino im Wortsinne, Kino des Vergänglichen, Alltäglichen, Vorüberfliessenden, antimythisches Kino, einfach, hart und genau" (Die Zeit). Drama mit Christian Redl, Ann-Gisel Glass, Rita Russek, Constanze Engelbrecht u.a. Regie: Uwe Schrader. Extras: Drehbericht, Interview mit Uwe Schrader, Fotogalerien, Original-Kinotrailer, Pressezitate, Ausgewählte Kritiken als PDF.

Spr.: D. 88 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1986
Produktionsfirma: Uwe Schrader Filmprod./BR

Darsteller: Christian Redl (Fred), Ann Gisel Glass (Alma), Rita Russek (Vera), Constanze Engelbrecht (Rita), András Fricsay (Theo)

Produzent: Hans-Jörg Weyhmüller

Regie: Uwe Schrader

Drehbuch: Klaus Müller-Laue, Uwe Schrader

Kamera: Klaus Müller-Laue

Musik: Bülent Ersoy, Garnet Gimms & The Enchanters

Schnitt: Klaus Müller-Laue

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Als Rainer Werner Fassbinder am 10.06.1982 starb, hatte das deutsche Kino seinen wichtigsten Filmemacher verloren. Weit und breit schien es keinen deutschen Regisseur zu geben, der in seine übergroßen Fußstampfen treten könnte, bis 1984 auf den Filmfestspiele in Cannes ein kleiner, dreckiger deutscher Film lief: "Kanakerbraut" von Uwe Schrader. Der Spiegel sprach von einer "Hoffnung für einen wirklich neuen deutschen Film" und als drei Jahre später Schraders zweiter Film "Sierra Leone" in Venedig, abermals als einziger deutscher Wettbewerbsbeitrag, lief, schien sich die Hoffnung zu erfüllen und die Vergleiche mit Fassbinder kamen vor allem von der internationalen Presse.  Alberto Farassino schrieb in La Republica: "nach Fassbinder hat man das proletarische Deutschland nie mehr so klar umrissen dargestellt gesehen". Und auch Andreas Kilb schrieb 1992 in Die Zeit zum Kinostart von Schraders drittem Film: "Aber man kann auch an Rainer Werner Fassbinder denken, der fast genau an dem Tag, an dem ‚Mau Mau‘ bundesweit ins Kino kommt, zehn Jahre tot ist. Seit ‚In einem Jahr mit 13 Monden‘ gab es keinen deutschen Film, der mit so viel Zärtlichkeit von Menschen erzählt, die nur die Freiheit haben, unterzugehen." In "Sierra Leone" erzählt Schrader vom Rückkehrer Fred. Er war drei Jahre auf Montage in Westafrika. Seine Frau hat inzwischen ein neues Leben begonnen und will von Fred nichts mehr wissen. In einem schäbigen Hotel lernt Fred Alma kennen und gemeinsam brechen sie zu einer ziellosen Reise durch Deutschland auf. In all der Tristesse, in diesem kalten Deutschland, entdeckt Schrader, wie Fassbinder auch, eine Zärtlichkeit und Sehnsucht. Er zeigt Verdammte bei ihrem Untergang, nimmt sie an die Hand bei ihrem verzweifelten Tanz am Kraterrand und ihr Absturz kommt einer unendlichen Erlösung gleich.


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