Paris, Texas - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 11984. für 7,99 €

Paris, Texas - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 1/1984.

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Spr.: D/E. 139 Min. FSK 12. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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Travis und sein Sohn Hunter suchen Hunters Mutter Jane. In einer Peepshow werden sie fündig. "Die Aussprache zwischen Travis und Jane gehört zu den schönsten und bewegendsten Momenten der Kinogeschichte" (Wiener Standard). "Der vollkommenste Film von Wim Wenders überhaupt, ein modernes Märchen von einem, der sich seine Träume für uns aufgehoben hat" (Die Zeit). Ausgezeichnet mit der Goldenen Palme, Cannes. Drama mit Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Dean Stockwell u.a. R: Wim Wenders.

Spr.: D/E. 139 Min. FSK 12. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Originaltitel: PARIS, TEXAS

Produktionsland: BR Deutschland/Frankreich/Großbritannien
Produktionsjahr: 1984
Produktionsfirma: Road Movies/Argos/WDR/Channel 4/Pro-ject

Darsteller: Harry Dean Stanton (Travis Clay Henderson), Nastassja Kinski (Jane), Dean Stockwell (Walt Henderson), Aurore Clément (Anne), Hunter Carson (Hunter), Bernhard Wicki (Dr. Ulmer), John Lurie (Slater), Jeni Vici (Strech)

Produzent: Don Guest

Regie: Wim Wenders

Drehbuch: Sam Shepard

Kamera: Robby Müller

Musik: Ry Cooder

Schnitt: Peter Przygodda

Vorlage: L.M. Kit Carson

Auszeichnungen

Cannes (1984, Goldene Palme)

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus dem Newsletter:
Bevor ich Wim Wenders’ „Paris, Texas“ zum ersten Mal sah, kannte ich bereits einige Aushangfotos. Auf einem war Nastassja Kinski zu sehen. Mit dem Rücken zum Betrachter stand sie in einem grässlichen pinkfarbenen Angorapullover an irgendeiner Bar. Den Kopf hatte sie über eine Schulter geworfen und sie blickte mich an. Ein verheißungsvolles und unvergessenes Bild – noch heute. Als ich den Film dann irgendwann sah, suchte ich Nastassja Kinski vergebens. Stattdessen gab es Harry Dean Stanton, der als Travis in der Wüste umherirrte. Es dauerte fast eine Stunde, bis ich endlich die ersten Bilder von Nastassja Kinski erhaschen konnte, aber es waren nur verwackelte Super-8-Aufnahmen, die sich Travis ansah. Es vergingen weitere vierzig Minuten, bis dann Nastassja Kinski schließlich leibhaftig erschien, und es war genau die Szene des beschriebenen Aushangfotos – nur in Bewegung und mit großen Emotionen. Travis kommt in einen Stripclub, geht auf die Frau mit dem Angorapullover zu, wird aber von John Lurie genötigt, wegzugehen. Also dreht sich der dusselige Travis um, verlässt den Raum und in seinem Rücken dreht sich Nastassja Kinski um, blickt ihm nach und den Zuschauer an. Das erste Wiedertreffen ist also keines, und es wird noch herzreißender. Jane, so heißt Nastassja Kinski, arbeitet als Hure und so muss ihr Mann erst ihr Freier werden, um überhaupt mit ihr sprechen zu können. Durch einen Spiegel kann Travis sie sehen – wieder in diesem grässlichen Pullover – und durch ein Telefon erzählt er von sich und seinem verlorengegangenen Leben. Als Jane realisiert, dass der Unbekannte ihr Mann ist, beginnt sie zu weinen. Sie macht das Licht in ihrer Kabine aus, um Travis sehen zu können, aber sie erkennt nur Umrisse. Statt sich in die Arme zu fallen, werden sie weiter durch die Scheibe und über das Telefon miteinander kommunizieren. Das ist natürlich gemein, aber auch schrecklich schön.