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Orphée. Zweitausendeins Edition Film 113.
Spr.: D/F. Sub: D. 95 Min. FSK 16. Stereo DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
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Orphée. Zweitausendeins Edition Film 113. für 7,99 €

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Orphée. Zweitausendeins Edition Film 113.

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F 1950. Orphée, ein begabter Poet, ist mit Eurydike verheiratet. Nachdem ein anderer Poet vor Orphées Augen zu Tode kommt, folgt er einer geheimnisvollen Prinzessin durch einen Spiegel hinab ins Totenreich. Ohne zu ahnen, dass es sich bei der Prinzessin um den verkörperten Tod selbst handelt, entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden. Orphée ist fasziniert von der Unterwelt und entfernt sich immer mehr von der Realität, was seine Frau Eurydike schließlich mit dem Leben bezahlen muss. "Orphée knüpft ein kunstvolles Netz aus poetischen Verweisen und mythologischen Anspielungen, das die Zuschauer in seinen Bann zieht" (DER SPIEGEL). Nach "Das Blut eines Dichters" ist der Film Cocteaus zweite Bearbeitung des Dramas um Orpheus und Eurydike. Drama mit Jean Marais, Francois Perier u.a. R: Jean Cocteau.

Spr.: D/F. Sub: D. 95 Min. FSK 16. Stereo DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Originaltitel: ORPHEE

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1949
Produktionsfirma: André Paulve/Les Films du Palais-Royal

Darsteller: Jean Marais (Orpheus), Marie Déa (Eurydice), Maria Casarès (Prinzessin), François Périer (Heurtebise), Juliette Gréco (Aglaonice), Edouard Dermite, Henri Crémieux

Produzent: Emil Darbon

Regie: Jean Cocteau

Drehbuch: Jean Cocteau

Kamera: Nicolas Hayer

Musik: Georges Auric

Schnitt: Jacqueline Sadoul

Auszeichnungen

Venedig (1950, Beste Regie – Jean Cocteau)

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Vor 50 Jahren, am 11. Oktober 1963, starb der begnadete Schriftsteller, Regisseur und Maler Jean Cocteau. Nur sechs Langfilme hat er gedreht, wovon allein drei auf der antiken Orpheus und Eurydike-Sage basieren. „Orphée“ aus dem Jahr 1950 stellt die zweite Adaption des Stoffes dar, den Cocteau ins Frankreich der Gegenwart verlegt. Lange bevor ich diesen Film das erste Mal sah, kannte ich sein ikonografisches Hauptmotiv – Jean Marais liegt schlafend und ein wenig selbstverliebt auf seinem Spiegelbild. Morrissey, der Sänger der britischen Band „The Smiths“, hatte das Bild für das Cover der Single „This Charming Man“ ausgewählt und sang dazu: „It's gruesome that someone so handsome should care“. Die genial besungene Verquickung von Grausamkeit und Schönheit findet sich auch in Cocteaus Film wieder, und die Todessehnsucht, von der Jean Cocteau in ungemein lebendigen Bildern erzählt, dürfte dem wehmütigen Morrissey ebenso gefallen haben. Virtuos verbindet der Regisseur den Tod und das Leben in gemeinsamen Szenen, Spiegel dienen ihm dabei als Übergang und es ist bemerkenswert, wie eigensinnig und geistreich er diese reflektierenden Oberflächen einsetzt. Überhaupt erweist sich Cocteau als äußerst versierter visueller und filmischer Erzähler. Er beherrscht das Licht und die Schatten gleichermaßen wie die Montage und den Erzählfluss. „Sie müssen nicht verstehen, sie müssen nur glauben“, lässt er eine Figur im Film sagen und das trifft auch auf „Orphée“ zu.


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