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Messer im Kopf - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 1/1978.
Spr.: D. 108 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
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Messer im Kopf - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 11978. für 7,99 €

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Messer im Kopf - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 1/1978.

SKU# 895074

"Ein Lichtblick der deutschen Filmszene" (Stern). Bei einer Polizeiaktion wird der junge Biogenetiker Hoffmann angeschossen. Er fällt ins Koma. Als er erwacht, kann er sich an nichts mehr erinnern. Nicht an seinen Namen, seinen Beruf, nicht an die Ereignisse der verhängnisvollen Nacht. Doch bleibt ihm wenig Zeit. Denn Polizei und Presse sind davon überzeugt, dass Hoffmann ein gefährlicher Terrorist sei … "Spannendes Kino mit einer Geschichte aus unserer eigenen Realität. Ein nicht nur aufregender, sondern vor allem bestürzender Thriller" (taz). Drama mit Bruno Ganz, Angela Winkler, Hans Brenner, H.C. Blech, Heinz Hoenig u.a. R: Reinhard Hauff.

Spr.: D. 108 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1978
Produktionsfirma: Bioskop/Hallelujah/WDR

Darsteller: Bruno Ganz (Berthold Hoffmann), Angela Winkler (Ann Hoffmann), Hans Christian Blech (Anleitner), Heinz Hoenig (Volker), Hans Brenner (Kommissar Scholz), Udo Samel (Schurig), Eike Gallwitz (Dr. Gröske), Carla Egerer (Angelika)

Produzent: Eberhard Junkersdorf

Regie: Reinhard Hauff

Drehbuch: Peter Schneider

Kamera: Frank Brühne

Musik: Irmin Schmidt

Schnitt: Peter Przygodda


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Jugend wehrt sich gegen Polizeistaat

Dieser sozialkritische Film möchte den Zeitgeist Ende der 70er Jahre spiegeln. Die RAF hatte den Staat das Fürchten gelehrt und dessen harte, rigide und repressive Gegenmaßnahmen forderten den Widerstand der intellektuellen Jugend heraus. Es wird angeprangert, mit welch unangemessenen und teilweise perfiden Mitteln und unmenschlichen Methoden die Polizei gegen unbewaffnete Protestler vorging. Der kopfverletzte und wegen seines Gedächtnisverlustes unzurechnungsfähige Hoffmann übernimmt die Rolle des Narren wie etwa in Stücken von Shakespeare, der seiner selbst unbewusst Wahrheiten aussprechen darf, die den Anschein von Tiefsinn erzeugen. In Wirklichkeit sind sie aber bedeutungslose Gedankenspielereien. Dass auch die "guten" jungen Leute eigentlich nicht anders ticken als die Polizei, belegt das unglückliche Finale. Hoffmann nimmt mit denselben Mitteln Rache an einem Polizisten, die gegen ihn angewendet worden waren. Es wird zwar offengelassen, ob dieses Finale nur aufmerksam machen und belehren wolle, aber an Hoffmanns Aggressivität kann kein Zweifel bestehen. Was sollte man daraus lernen? Darum ist auch die aufmüpfige Bewegung der Jugend ausgegangen wie das Hornberger Schießen. Außer Spesen nichts gewesen. Das ist auch die Quintessenz des Films für mich. Davon abgesehen hat Bruno Ganz seine Rolle hervorragend gespielt und Carla Egerer macht ihre Sache allerliebst.

Geschrieben von Filmaddict (07.05.2015)