Liebe ist kälter als der Tod - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 21969. für 7,99 €

Liebe ist kälter als der Tod - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1969.

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Spr.: D. 85 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. s/w. DVD.

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Franz ist ein kleiner Fisch, der sein Geld als Zuhälter der Hure Joanna verdient. Er weigert sich hartnäckig, dem mächtigen Gangstersyndikat der Stadt beizutreten. Das Syndikat setzt daraufhin den smarten Killer Bruno auf ihn an. Franz verliebt sich in den schönen Spitzel und will sogar seine Freundin mit ihm teilen. Er lässt sich von ihm zur Teilnahme an einer Reihe von Verbrechen überreden. Fassbinder huldigt in seinem in 24 Tagen gedrehten Spielfilmdebüt dem amerikanischen und französischen Gangsterfilm. Der Film wurde zweifach ausgezeichnet mit dem Filmband in Gold für Kamera und darstellerische Leistungen. Krimi/Drama mit Ulli Lommel, Hanna Schygulla u.a. R: R.W. Fassbinder.

Spr.: D. 85 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. s/w. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1969
Produktionsfirma: Antiteater/X-Film

Darsteller: Ulli Lommel (Bruno), Hanna Schygulla (Johanna), Rainer Werner Fassbinder (Franz), Hans Hirschmüller (Peter), Gisela Otto (erste Prostituierte), Ingrid Caven (zweite Prostituierte), Irm Hermann (Verkäuferin), Katrin Schaake (Dame im Zug), Peter Berling (Schuster), Hannes Gromball (Kunde bei Joanna), Ursula Strätz (fette Prostituierte), Wil Rabenbauer (Jürgen), Peter Moland (Leiter des Syndikatverhörs)

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder

Kamera: Dietrich Lohmann

Musik: Peer Raben, Holger Münzer

Schnitt: Franz Walsch

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus dem Newsletter:
Hanna Schygulla ist 25 Jahre jung, als sie 1968 ihren ersten Film dreht. Es ist Jean-Marie Straubs Kurzfilm „Der Bräutigam, die Komödiantin und der Zuhälter“, dann folgt Peter Fleischmanns „Jagdszenen aus Niederbayern“ und ein Jahr später, 1969, gleich sieben Filme, unter anderem Volker Schlöndorffs Brecht-Adaption „Baal“ und die vier ersten Filme von Rainer Werner Fassbinder. Mit ihm dreht sie im folgenden Jahrzehnt rund 20 Filme. Der erste gemeinsame heißt „Liebe ist kälter als der Tod“. Es dauert 27 Minuten, bis Hanna Schygulla auftritt. Sie kommt ins Bild, stellt lasziv ein Bein auf den Stuhl. Fassbinder sitzt unbeteiligt daneben. Sie zieht erst ihre kniehohen Stiefel aus, dann rollt sie langsam die Strümpfe ab und wirft ihm Geld hin. Hanna spielt eine Prostituierte, die glaubt, dass Franz, ihr Freund, sie liebt. Aber er schickt sie auf den Strich und wenn er sie schlägt, ist er sich seiner Liebe immer noch sicher. „Du liebst mich sowieso“, sagt er, aber irgendwann wird es selbst Hanna zu viel. Sie verrät ihn an die Polizei. Hanna Schygulla spielt die einzige weibliche Hauptrolle in einem Männerfilm, der vor Gangstern und coolen Posen nur so strotzt. Fassbinder inszeniert sie als Püppchen, als Geliebte und als idealisierte Frau. Ein heilige Nutte, vor der er später in einem anderen Film warnen wird. Mit ihren großen Augen, den voluminösen Locken, der eigenwilligen Stimme und dem freizügigen Körper ist Hanna Schygulla all dies.