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Kumaré – Ein wahrer Film über einen falschen Propheten. Zweitausendeins Edition Dokumentationen 51.
Spr.: D/E Sub: D. 81 Min. FSK 12. Stereo DD. Zweitausendeins Edition. 2013. DVD.
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Kumaré

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Kumaré – Ein wahrer Film über einen falschen Propheten. Zweitausendeins Edition Dokumentationen 51.

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USA 2011. Regisseur Vikram Gandhi wundert sich über die Invasion vermeintlicher Gurus und bereitwilliger Gläubiger in seiner US-amerikanischen Heimat. Kurzerhand entschließt er sich, selbst Guru zu werden und auszuloten, wie weit man ihm folgen würde. Fortan trägt er wallende Gewänder, lange Haare, einen Bart und verkündet als Guru Kumaré mit dem gebrochenen englischen Akzent seiner indischen Großmutter seine aus Alltagsweisheiten und Selbsthilfeslogans bestehende Lehre, die er mit Yogaübungen ergänzt. Mühelos schart er eine Gefolgschaft von treuen Anhängern um sich, die selbst Sprüche wie »Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet« philosophisch interpretieren. Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft suchen bei Kumaré eine tiefe spirituelle Verbindung und finden Antworten für ihre individuellen Lebenssituationen. Auf dem Höhepunkt seiner Popularität verrät Kumaré seine größte Lehre: sein wahres Ich. Der preisgekrönte, bewegende und höchst unterhaltsame Dokumentarfilm von Regisseur Vikram Gandhi über einen falschen Guru überschreitet die Linie zwischen Wahrheit und Illusion und offenbart so die organisierte und von Scharlatanen geprägte Spiritualitätsindustrie der USA. Doku mit Vikram Gandhi, Purva Bedi u.a. Regie: Vikram Gandhi. Extras: Trailer.

Spr.: D/E Sub: D. 81 Min. FSK 12. Stereo DD. Zweitausendeins Edition. 2013. DVD.

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Der überaus unterhaltsame wie lehrreiche Dokumentarfilm erzählt die Geschichte eines gläubigen Menschen, nämlich die des Regisseurs Vikram Gandhi selbst, der an Institutionen und Religionsvertretern zweifelt. Vikram Gandhis simple Erkenntnis lautet, dass man keine Schnittstelle zwischen sich selbst und Gott benötigt. Vor allem keine aufgeblähten und selbstgefälligen „Würdenträger“. Um dies zu beweisen, gibt er sich selbst als Guru aus und offenbart sich nach mehreren Monaten als „falscher Prophet“. Das Bemerkenswerte an dem Unternehmen ist aber nicht der Beweis für die Richtigkeit seiner These, sondern das Eintauchen und Verlieren in seiner Position. Vikram Gandhi wird tatsächlich zu einem Guru, und er hilft Menschen, sich selbst zu helfen. Er besitzt eine heilende Kraft bzw. ein Karma, das andere Menschen an die heilenden Kräfte glauben lässt. Am Ende kann er sich nicht von der Rolle trennen, beim ersten Anlauf scheitert er. Er hat die Rolle gelebt und an ihr Gefallen gefunden, vor allem aber an ihrer Wirkung. Als er sich am Ende doch noch offenbart, wenden sich zwar einige „Jünger“ von ihm ab, aber die anderen bemerken, was Vikram Gandhis Qualität war: Er hat Menschen zugehört, ihnen Vertrauen und Aufmerksamkeit geschenkt. Er hat sie als Menschen gesehen und als solche behandelt. Er stand mit ihnen in Verbindung – nicht nur auf geistiger, sondern auch auf menschlicher Ebene.


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