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J.B. Lenoir:
Down in Mississippi

Mono. Blue Angel. 2014/1966. Nur bei uns. LP.
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Down in Mississippi von J.B. Lenoir für 9,99 €

J.B. Lenoir
Down in Mississippi

SKU# 580004

Limited Edition. 180g-Vinyl. Feat. Fred Below. "Seine nachhaltigste Mischung aus akustischem Blues, afrikanischen Percussions und thematisch aktuellem Songwriting" (allmusic.com) zwischen Vietnamkrieg, Diskriminierung und Armut. "Lenoir gab dieser angespannten Lage eine Stimme, was bis dahin kein Bluessänger vermochte" (James Nadal). J.B. Lenoir, geboren am 5. März 1929, war jahrelang ein Grundstein der Chicago-Blues-Szene. Er stand auf der Bühne mit anderen Größen wie Elmore James, Howlin' Wolf oder Sonny Boy Williamson. Sein erfolgreichster Song war in den 1950er Jahren "Mama talk to your Daughter", der in zahlreichen Coverversionen gewürdigt wurde. Dennoch konnte Lenoir auch wegen seiner sozialkritischen Texte bis Mitte der 1960er kein vollständiges Album mit eigenen Stücken einspielen – bis Blueskenner und Musikproduzent Horst Lippmann den Gitarrenkönner schließlich neu entdeckte. So entstanden in Willie Dixons legendärem Studio in Chicago die Aufnahme eigener Werke auf zwei LPs: "Alabama Blues" (1965) und "Down in Mississippi" (1966). Auf diesen beiden Alben kritisiert J.B. Lenoir offen den Rassismus jener tumultreichen Tage der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und thematisiert ohne Scheu den Vietnamkrieg wie auch die Armut unter den Afroamerikanern der USA. Mit seinen sozialkritischen Texten war er einer der ersten Bluesmen der Vereinigten Staaten, dessen Protest auf Platte erschien – der Pionier des politischen Blues. Als er im April 1967 an den Folgen eines ungeklärten Autounfalls viel zu früh verstarb, wurden die beiden LPs zu seinem Vermächtnis, das viele andere inspirierte, z.B. Jimi Hendrix oder den britischen Blues-Granden John Mayall. Filmemacher Wim Wenders widmete ihm gar einen eigenen Dokumentarfilm ("Soul of a Man"). "Hätte Lenoir die 1960er überlebt, seine afrikanischen Percussion-Experimente und seine wilde Entschlossenheit, die Wahrheit auszusprechen, hätten ihn gut und gerne zu einem internationalen Star vom Schlage eines Bob Marley machen können" (Steve Leggett). (Shot on Meredith, Vietnam Blues u.a.)


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