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In einem Jahr mit 13 Monden - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 10/1978.
Spr.: D. 119 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.
Bestellnr. 895339

 
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In einem Jahr mit 13 Monden - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 101978. für 9,99 €

In einem Jahr mit 13 Monden - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 10/1978.

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Jedes siebente Jahr ist ein Jahr des Mondes, in denen besonders viele Menschen an Depressionen leiden. Wenn aber ein Mondjahr gleichzeitig noch ein Jahr mit 13 Neumonden ist, wie 1978, kommt es zu persönlichen Tragödien: Die Transsexuelle Elvira findet in ihrer neuen Existenz kein Glück. Vom Liebhaber verlassen, von der Freundin verraten, von einem alten Freund abgewiesen, rekapituliert sie ihr Leben. Drama mit Volker Spengler, Ingrid Caven, Gottfried John, Elisabeth Trissenaar u.a. Regie: Rainer Werner Fassbinder. Extras: Interviews mit Werner Schroeter und Juliane Lorenz, Podiumsdiskussion mit den Darstellern u.a., Biografie Rainer Werner Fassbinder, Presseheft (Auszüge), Fotogalerie, Trailer.

Spr.: D. 119 Min. FSK 16. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1978
Produktionsfirma: Tango/Pro-ject/WDR

Darsteller: Volker Spengler (Elvira Weishaupt), Ingrid Caven (Rote Zora), Gottfried John (Anton Saitz), Elisabeth Trissenaar (Irene Weishaupt), Eva Mattes (Marie-Ann Weishaupt), Günther Kaufmann (Chauffeur), Liselotte Pempeit (Schwester Gudrun), Isolde Barth (Sybille), Karl Scheydt (Hacker), Walter Bockmayer (Seelenfrieda)

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder

Kamera: Rainer Werner Fassbinder

Musik: Peer Raben, Roxy Music, Georg Friedrich Haendel, Suicide

Schnitt: Rainer Werner Fassbinder, Juliane Lorenz

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Der Film beginnt mit einer exakten Verortung und Datierung. In einer rosafarbenen Schrift steht auf der Leinwand: Frankfurt am Main, 24. Juli 1978. Im Zwielicht des Tagesanbruchs sieht man einige Männer am Mainufer herumlaufen oder an Bäumen gelehnt auf ihre physische Gelegenheit warten. Während sie sich aus einiger Entfernung in Augenschein nehmen und auf die eindeutigen Signale ihres Gegenübers warten, zieht eine Laufschrift durch das Bild: „Jedes 7. Jahr ist ein Jahr des Mondes. Besonders Menschen, deren Dasein hauptsächlich von ihren Gefühlen bestimmt ist, haben in diesen Mondjahren verstärkt unter Depressionen zu leiden, was gleichermaßen, nur etwas weniger ausgeprägt, für Jahre mit 13 Neumonden gilt. Und wenn ein Mondjahr gleichzeitig ein Jahr mit 13 Neumonden ist, kommt es oft zu unabwendbaren persönlichen Katastrophen. Im 20. Jahrhundert sind es sechs Jahre, die von dieser gefährlichen Konstellation bestimmt sind, eines davon ist das Jahr 1978. Davor waren es die Jahre 1908, 1929, 1943 und 1957. Nach 1978 wird das Jahr 1992 noch einmal das Dasein vieler gefährden.“ Fassbinders Film entstand 1978. Im Mai 1978 hatte sich Fassbinders Lebensgefährte Armin Meier nach der Trennung das Leben genommen, und „In einem Jahr mit 13 Monden“ kann als künstlerische Verarbeitung dieser tiefgreifenden Erfahrung verstanden und gelesen werden. Wie persönlich diese Arbeit ist, zeigt auch die letzte Einblendung des Vorspanns: „Idee, Buch, Produktion, Ausstattung, Schnitt, Kamera, Regie: Rainer Werner Fassbinder“. Diese Personalunion sollte nicht als Kraftmeierei missverstanden werden. Der Film ist ein intimer, möglicherweise einer der intimsten Einblicke in Fassbinders Leben und Gefühlswelt. 2013 ist übrigens auch ein berüchtigtes Mondjahr, aber keines mit 13 Neumonden.


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