Homo Faber - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 21991. für 7,99 €

Homo Faber - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1991.

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Spr.: D. Sub: D. 109 Min. FSK 12. Stereo DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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D/F/GB 1991. Der 50-jährige Ingenieur Walter Faber entdeckt nach einer Notlandung den Bruder seines Studienfreundes Joachim unter den Passagieren. Er erfährt, dass Joachim seine Jugendliebe Hanna geheiratet hat. Bevor Faber ihn wieder sieht, begeht dieser Selbstmord. Zurück in New York verlässt Faber seine Geliebte Ivy und tritt eine Schiffsreise nach Paris an, wo er der jungen Sabeth begegnet. Auf einer gemeinsamen Reise findet er heraus, dass Sabeth Hannas Tochter ist ... Volker Schlöndorff arbeitete eng mit dem Romanautor Max Frisch zusammen, der vierzehn Tage nach dem deutschen Kinostart verstarb. Literaturverfilmung mit Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa u.a. Regie: Volker Schlöndorff. Div. Extras.

Spr.: D. Sub: D. 109 Min. FSK 12. Stereo DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: Deutschland/Frankreich/Griechenland
Produktionsjahr: 1990
Produktionsfirma: Bioskop/Action Films/Stefi 2 Hellas 321

Darsteller: Sam Shepard (Walter Faber), Julie Delpy (Sabeth), Barbara Sukowa (Hanna), Dieter Kirchlechner (Herbert Hencke), Traci Lind (Charlene), Deborra-Lee Furness (Ivy), August Zirner (Joachim)

Produzent: Eberhard Junkersdorf

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Rudolph Wurlitzer, Volker Schlöndorff

Kamera: Giorgos Arvanitis, Pierre Lhomme

Musik: Stanley Myers

Schnitt: Dagmar Hirtz

Vorlage: Max Frisch

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus dem Newsletter:
Als Volker Schlöndorff 1978 mitten in der Produktion von "Die Blechtrommel" steckte, bot ihm Paramount die Adaption von Max Frischs "Homo Faber" an. Er lehnte ab, weil er den Roman für schwer verfilmbar hielt. Zehn Jahre später erinnerte sich Schlöndorff an das Angebot: "Als ich in New York wohnte, von meiner Frau getrennt, unfähig, eine andere Liebe zu leben, also deprimiert, an die 50 Jahre alt – da schoss es mir, irgendwo auf der 55sten Straße, durch den Kopf: Homo Faber!" Schlöndorff kontaktierte Max Frisch und erwarb die Rechte. Kein Regisseur hatte sich in der Zwischenzeit an eine Verfilmung gewagt. Zwei Jahre lang arbeitete Schlöndorff mit dem Autor Rudi Wurlitzer am Drehbuch, bis schließlich im Frühjahr 1990 die Dreharbeiten begangen. Ursprünglich wollte Schlöndorff die Rolle des Ingenieurs Walter Faber mit Bruno Ganz besetzen, mit dem er bereits "Die Fälschung" inszeniert hatte, aber die Wahl fiel auf Sam Shepard, der 1984 für Wim Wenders das Drehbuch zu "Paris, Texas" mitverfasst hatte. Für die Rolle der Sabeth engagierte Schlöndorff die 21-jährige Julie Delpy, die durch zwei Godard-Filme entdeckt wurde und 1990 in den deutschen Kinos in "Hitlerjunge Salomon" zu sehen war. Dieser Walter und diese Sabeth sind Vater und Tochter. Doch beide wissen nicht um ihre Blutsverwandtschaft. Gemeinsam reisen sie durch Frankreich und Italien, sie küssen sich und schlafen miteinander. In der zentralen Szene erfährt Walter die schreckliche Wahrheit – und seine Welt und seine Liebe brechen auseinander. Während der Dreharbeiten stand Schlöndorff in engem Kontakt mit Max Frisch und gemeinsam erarbeiteten sie die Dialoge der deutschen Fassung. 14 Tage vor dem deutschen Kinostart verstarb der Romancier. Schlöndorff erinnerte sich: "Er hat sich immer wieder so was von solidarisch und positiv zum Film geäußert, wie es kein Autor, mit dem ich je zusammengearbeitet habe, getan hat."