Der Himmel über Berlin - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 31987. für 9,99 €

Der Himmel über Berlin - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 3/1987.

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Spr.: D Sub: D für Hörg. 125 Min. FSK 6. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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D 1987.Der Engel Damiel wandelt in Begleitung seines himmlischen Kollegen Cassiel durch das geteilte Berlin. Sie blicken auf die Welt in Schwarzweiß. Auf der Suche nach Gefühlen wie Sehnsucht und Leidenschaft träumt Damiel von der wahrhaftigen, irdischen Existenz, die einzig den Menschen vorbehalten ist. Als er sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, wagt er den Schritt in die Sterblichkeit und erlebt die Welt in neuen Farben. Wim Wenders’ poetisches Meisterwerk, das im West-Berlin der 1980er-Jahre spielt, erhielt die Goldene Palme, den Europäischen Filmpreis und den Bayerischen Filmpreis für die Beste Regie. Die exzellenten Darsteller sowie die usgezeichnete Kameraführung machten den Film zu einem der erfolgreichsten in der Karriere des Regisseurs und als Huldigung an die unvollkommene Schönheit Berlins weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Drama mit Bruno Ganz, Peter Falk, Otto Sander u.a. Regie: Wim Wenders. Extras: Hörfilmfassung für Sehbehinderte, Audiokommentar von Wim Wenders, Audiokommentar von Wim Wenders und Peter Falk, Trailer. Rezension Marek

Spr.: D Sub: D für Hörg. 125 Min. FSK 6. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Originaltitel: LES AILES DU DESIR

Produktionsland: BR Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr: 1986/87
Produktionsfirma: Road Movie/Argos/WDR
Kinostart: ..12.04.2018
Kinoverleih: Neue Visionen (Erstverleih: Filmverlag der Autoren)

Darsteller: Bruno Ganz (Damiel), Solveig Dommartin (Marion), Otto Sander (Cassiel), Curt Bois (Homer), Peter Falk (Peter Falk), der Filmstar), Hans Martin Stier (Sterbender), Elmar Wilms (Trauriger Mann), Sigurd Rachman (Selbstmörder), Beatrice Manowski (Strichmädchen), Lajos Kovács (Marions Trainer)

Produzent: Wim Wenders, Anatole Dauman

Regie: Wim Wenders

Drehbuch: Wim Wenders, Peter Handke, Richard Reitinger

Kamera: Henri Alekan

Musik: Jürgen Knieper, Laurent Petitgand, Laurie Anderson, Crime and the City Solution, Nick Cave & The Bad Seeds, Sprung aus den Wolken, Tuxedomoon, Minimal Compact

Schnitt: Peter Przygodda

Auszeichnungen

Cannes (1987, Beste Regie – Wim Wenders), Europäischer Filmpreis (1988, Beste Regie – Wim Wenders), Europäischer Filmpreis (1988, Bester Nebendarsteller – Curt Bois)

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus dem Newsletter:
Im Kino und Fernsehen wirbt der Regisseur Wim Wenders gerade für das mobile Telefon eines sehr erfolgreichen südkoreanischen Konzerns. In den dreißig Sekunden erinnert er sich an Berlin, an den Potsdamer Platz und dass er vor 25 Jahren hier seinen (bekanntesten und vielleicht besten) Film gedreht hat: "Der Himmel über Berlin". In dem Spot sind kurze Szenen aus dem Meisterwerk zu sehen, und im Grunde ist der Clip ziemlich originell und verführerisch, wäre da nicht ein unangenehmer Aspekt. Wim Wenders sagt im Spot, dass man mit dem Handy auch "Filme gucken" kann. Dass ausgerechnet Wenders, ein wahrer Verfechter des Kinobildes und zudem poetischer Bildersucher, seine Filme auf einem Display von 7 cm mal 14 cm sehen will, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Vor allem dürfte "Der Himmel über Berlin" auf dem Minibildschirm nichts von seiner Wirkung und Brillanz entfalten können. Natürlich wäre das Kino der angemessene Ort für "Der Himmel über Berlin", aber Dank großflächiger Fernseher und unserer DVD kann man den Film auch in würdiger Größe zu Hause goutieren. Der wohl berühmteste Berlin-Film überhaupt ist ein bedeutendes Zeitdokument der Berliner Stadtlandschaft der 1980er-Jahre, insbesondere des Potsdamer Platzes und der Mauer. Er begeistert durch das ungewöhnliche, übersinnliche und bewegende Drehbuch von Wim Wenders und Peter Handke und vor allem durch die herausragende Kameraarbeit von Henri Alekan. Mit internationalen Preisen überhäuft, schaffte er es als einer von drei Filmen sogar auf die Sonderbriefmarke zum Jubiläum "100 Jahre deutscher Film". Die anderen beiden Werke waren Fritz Langs Bildersturm "Metropolis" und Wolfgang Staudtes politische Satire "Der Untertan". Auch Produktionen, die man mitnichten auf einem Mobiltelefon betrachten sollte.