Heinrich - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 41977. für 7,99 €

Heinrich - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 4/1977.

SKU# 895252


Spr.: D. 128 Min. FSK 6. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Bestellnr. 895252

Eigene Bewertung

 
7,99 €
inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten

Lieferung: Ankunft zwischen Montag, 13.07. und Freitag, 17.07.

Station aus dem Leben des Dichters Heinrich von Kleist: Er dient in der preußischen Garde als Leutnant, aber gegen Napoleon führt er den Kampf in seinen Schriften. Nachdem er die Verlobung mit der Generalstochter Wilhelmine von Zenge löst, begibt er sich auf eine Deutschland- und Frankreichreise mit seiner Schwester Ulrike. Die homoerotische Beziehung zu seinem Jugendfreund Ernst von Pfuel hat keinen Bestand. Und all diese Geschehnisse werden begleitet von einer tiefgreifenden Todessehnsucht. Ausgezeichnet mit der Goldenen Schale des Deutschen Filmpreises sowie dem Filmband in Gold für das Beste Drehbuch. Biografie mit Heinrich Giskes, Grischa Huber, Hannelore Hoger, Lina Carstens, Heinz Hoenig u.a. Regie: Helma Sanders-Brahms.

Spr.: D. 128 Min. FSK 6. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1976
Produktionsfirma: Regina Ziegler Filmprod./WDR

Darsteller: Heinrich Giskes (Heinrich von Kleist), Hannelore Hoger (Henriette Vogel), Grischa Huber (Ulricke von Kleist), Lina Carstens (Frau Riebisch), Heinz Hoenig (Ernst von Pfuel), Sigfrit Steiner (Riebisch)

Produzent: Regina Ziegler

Regie: Helma Sanders-Brahms

Drehbuch: Helma Sanders-Brahms

Kamera: Thomas Mauch

Musik: Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven

Schnitt: Margot Löhlein, Gabriele Unverdross

Vorlage: Heinrich von Kleist

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus dem Newsletter:
Kennen Sie den Wanderpreis "Goldene Schale"? Klingt nicht sonderlich aufregend, oder? Tatsächlich war dieser Preis einmal die höchste Auszeichnung, die einem deutschen Film zuteilwerden konnte. Erstmals wurde sie 1954 an Victor Vicas‘ Fluchtdrama "Weg ohne Umkehr" verliehen. Danach wanderte die Ehrung nicht jährlich zum nächsten wichtigsten deutschen Film, sondern nur, wenn wieder ein herausragendes Werk sich die "Goldene Schale" verdient hatte. In 25 Jahren wurde sie lediglich elfmal verliehen, und die vorletzte Preisträgerin wurde Helma Sanders-Brahms für ihren Film "Heinrich". (Zwei Jahre später reichte sie die "Schale" an Volker Schlöndorff und seine "Blechtrommel" weiter, und offensichtlich kam danach kein bedeutsamer deutscher Film mehr. Denn als sie 17 Jahre lang nicht mehr vergeben wurde, schaffte man die Auszeichnung 1996 ab.) Was macht nun Helma Sanders-Brahms‘ schlicht betitelten "Heinrich" so außergewöhnlich? Die Filmemacherin erzählt aus dem Leben des Schriftstellers Heinrich von Kleist. Dabei klappert sie aber nicht wie in üblichen biografischen Filmen die wichtigsten Lebensstationen chronologisch ab, sondern lässt den Dichter zu Wort kommen. Sie zitiert aus seinen Texten, Briefen und Dokumenten. Sein Schriftarchiv wird zum Off-Kommentar des Films und so nähert sie sich seiner zerbrechlichen Persönlichkeit. Denn die sprachgewaltige Künstlerbiografie ist ein wunderbar melancholischer Film, sie ist durchdrungen von der tiefgreifenden Todessehnsucht des Schriftstellers, die ihn Zeit seines Lebens begleitete. Denn wie schrieb Kleist im Abschiedsbrief an seine Schwester: "Die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war."