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Eric Weiner

Geografie des Glücks

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Auf der Suche nach den glücklichsten Menschen der Welt.
„Dies ist die Art von Büchern, die Leben verändern können“ (Henry Alford).

Auf der Suche nach den glücklichsten Menschen der Welt.


„Warum sind die so glücklich?“ Eric Weiner hat bei den zufriedensten Nationen nachgesehen.

Er hat für die New York Times recherchiert, war jahrelang Auslandskorrespondent für amerikanische Radiosender und hat aus über 30 Ländern berichtet. Er hat Könige und Kriege, Krankheiten und Katastrophen kennengelernt. Und er war immer auch auf der Suche nach den schönen Momenten des Lebens. Eric Weiner wollte das Paradies, das Glück auf dieser Welt finden.

Und er ist fündig geworden: im Glücksforschungsinstitut von Rotterdam, wo weltweite Daten zum Thema Glück gesammelt werden.
Die Niederlande erweisen sich überhaupt als äußerst angenehm: Fahrräder, flaches Land und legale Drogen scheinen das Glückslevel auf hohem Niveau zu halten. Weiter geht die Glückssuche in Island, in der Schweiz („ … und vergessen wir die Schokolade nicht“).
In Bhutan entdeckt er: Hier wird nicht das Bruttosozialprodukt, sondern das Bruttoglücksprodukt gemessen.
Thailand („Glückliche Menschen haben keinen Grund zu denken; sie leben, statt das Leben in Frage zu stellen“), Indien, USA („Das Paradies ist ein bewegliches Ziel“). Was Weiner von seiner Reise mitbringt, ist nicht das Rezept für lebenslanges Glück, aber die Erkenntnis, „dass sich Glück immer auch auf unseren Beziehungen zu anderen gründet“.

Dieses Buch „beschert große Glücksgefühle“ (Publishers Weekly).

Auszüge aus einem Interview mit Eric Weiner, das Folio, die Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung, mit dem Autor geführt hat:

Eric Weiner, warum reisen wir?

Ich glaube, wir reisen, um vor der Person zu fliehen, die wir zu Hause sind oder glauben, sein zu müssen. Henry Miller hat gesagt: «Unser Ziel ist nie ein Ort, sondern eine neue Art, die Dinge zu sehen.» Es gibt Reisen, die macht man, um sich zu erholen oder um Spass zu haben, richtig gute Reisen aber, Traumreisen, unternehmen wir, um die Welt anders zu sehen und um uns selbst anders zu sehen.

Sie haben gerade eine solche Traumreise hinter sich: Ein Jahr lang haben Sie versucht, den glücklichsten Ort der Welt zu finden. Warum?

Weil ich ein recht unglücklicher Mensch bin. Und ich habe lange einen recht unglücklichen Beruf ausgeübt. Zehn Jahre war ich als Auslandskorrespondent in einigen der unglücklichsten Regionen der Welt stationiert: Irak, Sudan, Afghanistan, Osttimor. Es ist natürlich der Traum jedes Journalisten, aber es ist auch sehr deprimierend, denn man konzentriert sich ausschliesslich auf die schlechten Nachrichten. Deshalb dachte ich, es sei eine gute Idee, die zehn glücklichsten Orte der Welt aufzusuchen. Ich wollte herausfinden, warum sie glücklich sind. Und ich wollte selber glücklicher werden.

Ist es Ihnen gelungen?

Ich bin nicht glücklich. Ich bin weniger unglücklich.

Ein mageres Resultat.

Aber ich habe vieles gelernt auf dieser Reise. Zum Beispiel ist mir die zerstörerische Wut des Neids bewusster, ich versuche jetzt, ihn zu ersticken, bevor er aufkommt. Auch treffen mich meine Versäumnisse nicht mehr so schwer. Als ich zurückkam, dachte ich, diese Erfahrungen würden in meinen Alltag einfliessen. Aber je länger ich wieder hier bin, desto mehr spüre ich, wie sie schwinden.

Eines Ihrer Ziele war die Schweiz. Ist die Schweiz ein Traumziel?

Ja, aber vielleicht nicht auf den ersten Blick. Auf den ersten Blick seid ihr Schweizer verklemmt. Auf den zweiten Blick verklemmt, aber glücklich.

Wenn Sie nur ein Wort hätten, um unser Land zu beschreiben, welches wäre es?

Zufrieden. Die Schweizer sind sehr zufrieden mit ihrem Leben und ihrem Land.

Im Buch schreiben Sie: langweilig.

Okay, wenn ich ehrlich sein soll: Die Schweiz ist ein langweiliges, humorloses Land, in dem alles funktioniert.

Was ist schlecht an der Langeweile?

Nun, ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob sie etwas Schlechtes ist. Ganz offensichtlich haltet ihr euch selbst ja nicht für langweilig oder humorlos. Aber es gibt eigentlich keine langweiligen Orte, nur ungeduldige Menschen. Und ich glaube, die Schweizer sind Menschen, die die Geduld aufbringen, sich für die Natur begeistern zu können. Zum Beispiel sieht man beim Betrachten eines Baumes zunächst mal nichts. Aber wer Geduld hat, wird eines Tages mit einem wunderbaren Anblick belohnt.

Kann man Glück kaufen?

Menschen, die diese Frage stellen, wollen gern hören: Nein. Meine Antwort lautet: Ja, man kann Glück kaufen. Es gibt im Westen den Mythos vom edlen Wilden, der nichts besitzt, aber glücklich ist. Statistisch stimmt das nicht. Die ärmsten Länder der Welt sind auch die am wenigsten glücklichen. Die Frage ist: Wie viel braucht man, um glücklich zu sein? Wäre die Schweiz glücklicher, wenn sie ein doppelt so hohes Bruttoinlandprodukt hätte? Sie wäre vermutlich unglücklicher. Wenn arme Länder reicher werden, steigt die Zufriedenheit. Bis zu einem gewissen Punkt. Ich glaube an die Faustregel: Mit wenig Geld kannst du viel Glück kaufen. Mit viel Geld wirst du nicht viel mehr Glück erhalten.

Wie sollte man reisen?

Ich denke, die beste Art zu reisen ist auch die beste Art zu leben: ohne Erwartungen.

Eric Weiner „Geografie des Glücks“. Aus dem Englischen von Anita Krätzer und Bernd Rullkötter. 445 Seiten. Fester Einband. R&B. Nur bei uns.
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