Geliebte Clara - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 12008. für 7,99 €

Geliebte Clara - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 1/2008.

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Spr.: D Sub: D für Hörgeschädigte. 104 Min. FSK 6. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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Nach langen, anstrengenden Tourneejahren nimmt Robert Schumann 1850 eine feste Stelle als Musikdirektor an. Seine Frau Clara, selbst Komponistin und begnadete Pianistin, greift ihm aufopfernd unter die Arme und kümmert sich nebenbei noch um Haushalt und Kinder. Sie selbst findet Unterstützung bei dem 14 Jahre jüngeren Johannes Brahms, der sie glühend verehrt und dessen Talent auch von ihrem Mann gefördert wird. Doch Brahms' Bewunderung gilt nicht nur Claras virtuosem Klavierspiel. Musikfilm mit Martina Gedeck, Pascal Greggory, Malik Zidi u.a. Regie: Helma Sanders-Brahms. Extras: Making of, Fotogalerie, Interview mit Martina Gedeck u.a

Spr.: D Sub: D für Hörgeschädigte. 104 Min. FSK 6. 5.1 DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: Deutschland/Ungarn/Frankreich
Produktionsjahr: 2008
Produktionsfirma: Helma Sanders Filmprod./Integral Film/Objektív Filmstúdió/B.A. Prod.

Darsteller: Martina Gedeck (Clara Schumann), Pascal Greggory (Robert Schumann), Malik Zidi (Johannes Brahms), Clara Eichinger (Marie, Tochter), Marine Annessy (Eugénie, Tochter), Sascha Caparros (Ludwig, Sohn), Péter Takátsy (Wazielewski), Béla Festzbaum (Tausch), Brigitte Annessy (Bertha), Christine Oesterlein (Henriette), Walther Theil (Richartz)

Produzent: Alfred Hürmer, Helma Sanders-Brahms, Martine de Clermont-Tonnerre, János Rózsa, Franz Kraus, Antonio Exacoustos

Regie: Helma Sanders-Brahms

Drehbuch: Helma Sanders-Brahms

Kamera: Jürgen Jürges

Musik: Clara Schumann, Robert Schumann, Johannes Brahms

Schnitt: Isabelle Devinck

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Mit "Geliebte Clara" skizziert die Regisseurin Helma Sanders-Brahms ein hochspannendes Kapitel deutscher Musikgeschichte. Statt eine simple chronologische Biografie der 1819 in Leipzig geborenen Pianistin und Komponistin Clara Schumann nachzuzeichnen, konzentriert sich Sanders-Brahms auf einen spezifischen Lebensabschnitt, der komplexer kaum sein könnte und mindestens drei bedeutsame Ebenen gleichrangig verhandelt: 1. Clara Schumanns Emanzipationsgeschichte, 2. die Krankheitsstudie ihres Ehemannes Robert Schumann und 3. eine "menage à trois" mit dem Komponisten Johannes Brahms. Die Emanzipationsgeschichte umfasst Clara Schumanns berufliche, künstlerische und emotionale Befreiung. Sie ist bereits eine gefeierte Musikerin, aber gleichzeitig immer auch die Frau des berühmten Musikers Robert Schumann. Sie kämpft um ihre kreative Autonomie, geht auf Distanz zu ihrem Mann und findet in Johannes Brahms einen glühenden Verehrer. Mit der Übersiedlung nach Düsseldorf 1850 beginnt der psychische und physische Verfall Robert Schumanns: durch Syphilis bzw. manisch-depressive Krankheit verursachtes Leiden, gefolgt von einem Selbstmordversuch und der Einweisung in die Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn 1854 und seinem Tod am 29. Juli 1856. Innerhalb dieser sechs Jahre lernen die Schumanns den deutlich jüngeren Johannes Brahms kennen, er zieht zeitweise bei ihnen ein und aus der gegenseitigen künstlerischen Verehrung werden bald emotionale Beziehungen. In den Hauptrollen sind Martina Gedeck, Pascal Greggory und Malik Zidi zu sehen. Obwohl das Hauptaugenmerk auf der Titel gebenden Protagonistin liegt und Martina Gedeck viel Aufmerksamkeit auf sich zu lenken weiß, werden durch die starken Männerfiguren zwei exzellente (Gegen-)Pole geschaffen, sowohl was ihre Beziehungen zu Clara als auch untereinander betrifft.