Fünf letzte Tage - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 51982. für 7,99 €

Fünf letzte Tage - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 5/1982.

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Spr.: D. 108 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

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Nach ihrer Flugblattaktion in der Münchner Universität werden Sophie Scholl und ihr Bruder Hans festgenommen und ins Hauptquartier der Gestapo gebracht. Hier sollen sie in stundenlangen Verhören die Mittäter preisgeben, aber die Geschwister bleiben standhaft. Die Sekretärin Else Gebel wird als Sophies Zellengenossin abkommandiert und zwischen den beiden Frauen entsteht eine kurze, aber intensive Freundschaft. Drama mit Irm Hermann, Lena Stolze, Will Spindler, Hans Hirschmüller u.a. Regie: Percy Adlon. Div. Extras.

Spr.: D. 108 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1982
Produktionsfirma: Pelemele/Bayerischer Rundfunk

Darsteller: Lena Stolze (Sophie Scholl), Irm Hermann (Else Gebel), Will Spindler (Beamter G.), Hans Hirschmüller (Mahr), Philipp Arp (Philip)

Regie: Percy Adlon

Drehbuch: Percy Adlon

Kamera: Horst Lermer

Musik: Franz Schubert

Schnitt: Clara Fabry

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Wenn ich von Percy Adlons zweiter Regiearbeit spreche, muss ich unvermeidlich einen anderen Film erwähnen: Michael Verhoevens "Die weiße Rose". In beiden Filmen spielt die Darstellerin Lena Stolze ein und dieselbe Figur: die Widerstandskämpferin Sophie Scholl. Allein dieser Umstand ist in der deutschen Filmgeschichte eine einmalige Begebenheit. Die Filme entstanden unabhängig voneinander, innerhalb von nur sechs Monaten. "Die weiße Rose" wurde von Mitte September bis Mitte Dezember 1981 gedreht, "Fünf letzte Tage" von Februar bis März 1982. Diese zwei Monate Zeitdifferenz holte Percy Adlon nie auf. Die Uraufführung der " Rose" fand im August 1982 auf dem Filmfestival in Karlovy Vary statt und zwei Monate später liefen die "Tage" in Wettbewerb in Venedig. Nicht nur, weil Michael Verhoevens Film früher fertiggestellt wurde und anlief, sondern auch, weil er deutlich populärer und zugänglicher war, wurde der "Rose" ein größerer Erfolg zuteil. Seither war "Fünf letzte Tage" eine Art Nachzügler und wurde zum vergessenen Film. Zu Unrecht, wie die längst fällige DVD-Premiere in unserer Zweitausendeins Edition beweist. Percy Adlon inszeniert ein reduziertes und umso eindringlicheres Kammerspiel. Er beschreibt die fünf letzten Tage im Leben der Studentin Sophie Scholl, die nach ihrer Flugblattaktion in der Münchner Universität festgenommen und ins Hauptquartier der Gestapo gebracht wird. Hier sollen sie in stundenlangen Verhören die Mittäter preisgeben, aber Sophie bleibt standhaft.  Die Sekretärin Else Gebel wird als Sophies Zellengenossin abkommandiert und zwischen den beiden Frauen entsteht eine kurze, aber intensive Freundschaft. Für ihre Darstellung erhielt Lena Stolze 1983 das Filmband in Gold als Beste Schauspielerin. Die Auszeichnung galt für eine Figur, aber für beide Filme.