Fontane Effi Briest - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 21974. für 7,99 €

Fontane Effi Briest - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/1974.

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Spr.: D. 135 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. s/w. DVD.

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"Die definitive und noch immer unerreichte Fontane-Verfilmung" (Rolling Stone). Die erst 17-jährige Effi Briest wird mit dem deutlich älteren Baron Geert von Innstetten verheiratet. Vor der Langeweile ihrer Ehe flieht Effi in die Arme von Major Crampas. Jahre später findet der Baron zufällig Crampas' Liebesbriefe und fordert den Major zum Duell … "Eine perfekte und überaus sorgfältig ausgeführte Literaturverfilmung" (Cinema Film-Lexikon). Drama/Literaturverfilmung mit Hanna Schygulla, Wolfgang Schenck, Barbara Valentin u.a. R.: R.W. Fassbinder.

Spr.: D. 135 Min. FSK 12. Mono DD. Zweitausendeins Edition. s/w. DVD.

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1972-74
Produktionsfirma: Tango

Darsteller: Hanna Schygulla (Effi), Wolfgang Schenck (Baron Geert v.Innstetten), Karlheinz Böhm (Geheimrat Wüllersdorf), Ulli Lommel (Major Crampas), Irm Hermann (Johanna), Ursula Strätz (Roswitha), Lilo Pempeit (Luise von Briest), Herbert Steinmetz (Herr von Briest), Hark Bohm (Apotheker Gieslhübler), Rudolf Lenz (Geheimrat Rummschüttel), Barbara Valentin (Marietta Tripelli), Karl Scheydt (Kruse), Theo Tecklenburg (Pastor Niemeyer), Barbara Lass (polnische Köchin), Eva Mattes (Hulda), Andrea Schober (Annie), Peter Gauhe (Vetter Dagobert)

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder

Kamera: Jürgen Jürges, Dietrich Lohmann

Musik: Camille Saint-Saëns

Schnitt: Thea Eymèsz

Vorlage: Theodor Fontane

Die Empfehlung unseres Filmexperten Marek Bringezu aus der Merkmail:
Dem oft leidigen Thema – wie man ein Buch auf die Leinwand bringt und angemessen umsetzt – entzieht sich Fassbinder, indem er das Buch wirklich zum Film macht und das Lesen als filmisches Erzählmittel herausstellt. Er konzentriert sich dabei auf die Beziehung Effi Briest und Geert von Innstetten. Wie kein zweiter deutscher Filmmacher versteht es Fassbinder, eine Geschichte als Film zu erzählen: Weißaufblenden und Schwarzabblenden erzählen ebenso von Hoffnung und Unglück, wie es die Worte Fontanes tun. Während Fassbinder anfangs nur Weiß aufblendet, nutzt er später an düsteren Kulminationspunkten auch die Blende ins Schwarz. Weiße Schrifttafeln erzählen ebenso von Effis Schicksal wie die Off-Stimme Fassbinders, die Fontanes Roman wortwörtlich vorliest. Mit seinen Kameramännern Dietrich Lohmann und Jürgen Jürges zwingt Fassbinder jedes Bild in einen weiteren Rahmen: Leinwand, Fenster, Fensterkreuz, Spiegelungen, Türrahmen, Ketten und noch mehr Fenster. In „Fontane Effi Briest“ zelebriert Fassbinder seine Affinität zur Rahmung wohl am konsequentesten und gelungensten. So wird „Effi Briest“ auch zur Studie über die Arbeit Fassbinders. Genauer und plakativer kann man es in keinem anderen Werk des deutschen Regisseurs sehen. Ein Film der neben einem verfilmten Roman noch sein eigenes Medium zur Kunst erhebt. Wahrhaft brillant.