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Filmlexikon

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Roman einer jungen Ehe

Drama

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1952
Produktionsfirma: DEFA
Länge: 104 Minuten
FSK: ab 6
Erstauffuehrung: 18.1.1952 Kino DDR/23.2.1999 Video

Darsteller: Yvonne Merin (Agnes Sailer), Hans-Peter Thielen (Jochen Karsten), Willy A. Kleinau (Dr. Ulrich Plisch), Hilde Sessak (Carla), Harry Hindemith (Burmeister), Martin Hellberg (Möbius), Hanns Groth (Lutz Frank), Albert Garbe (Otto Dulz), Brigitte Krause (Brigitte Dulz)

Produzent: Alexander Lösche

Regie: Kurt Maetzig

Drehbuch: Bodo Uhse, Kurt Maetzig

Kamera: Karl Plintzner

Musik: Wilhelm Neef

Schnitt: Lena Neumann

Inhalt

Die Geschichte eines Berliner Künstlerehepaares, das in den verschiedenen Seiten der gespaltenen Stadt arbeitet und erst nach einem Zerwürfnis wieder zueinander findet. Propagandafilm, der die Geschehnisse in Berlin zwischen 1946 und 1951 aus strikter SED-Sicht darstellt und dabei vor allem Aussagen über kulturpolitische Entwicklungen trifft. Während West-Berliner Theateraufführungen wie Sartres Schmutzige Hände" als Kriegshetze diffamiert werden und der Freispruch Veit Harlans im "Jud Süß"-Prozeß als symptomatisch für die neofaschistische Entwicklung im Westen herhalten muss, ist der Osten ausschließlich positiv dargestellt. Die plakative Handlung endet mit einem Richtfest an der Stalinallee und einer von Maetzigs damaliger Ehefrau Yvonne Merin vorgetragenen Ode an Stalin. Künstlerisch unbedeutend, ist der Film als authentisches Zeitdokument über die Hysterie und die daraus resultierenden Verfälschungen der Wahrheit im Kalten Krieg wichtig und aussagekräftig."


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