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Filmlexikon

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Das Leben der Anderen

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2005
Produktionsfirma: Wiedemann & Berg Filmprod./BR/ARTE/Creado Film
Länge: 137 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 23.3.2006/16.11.2006 DVD/29.9.2008 arte
DVD-Anbieter: Buena Vista (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)

Darsteller: Martina Gedeck (Christa-Maria Sieland), Ulrich Mühe (Hauptmann Gerd Wiesler), Sebastian Koch (Georg Dreyman), Ulrich Tukur (Oberstleutnant Anton Grubitz), Thomas Thieme (Minister Bruno Hempf), Hans-Uwe Bauer (Paul Hauser), Volkmar Kleinert (Albert Jerska), Matthias Brenner (Karl Wallner), Bastian Trost (Häftling 227), Charly Hübner (Udo), Herbert Knaup (Gregor Hessenstein), Marie Gruber (Frau Meineke), Hinnerk Schönemann (Unterleutnant Axel Stigler), Thomas Arnold (Nowack)

Produzent: Quirin Berg, Max Wiedemann

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck

Drehbuch: Florian Henckel von Donnersmarck

Kamera: Hagen Bogdanski

Musik: Gabriel Yared,

Schnitt: Patricia Rommel

Auszeichnungen

Europäischer Filmpreis (2006, Bester Film – Max Wiedemann), Europäischer Filmpreis (2006, Bester Film – Quirin Berg), Europäischer Filmpreis (2006, Bestes Drehbuch – Florian Henckel von Donnersmarck), Europäischer Filmpreis (2006, Bester Darsteller – Ulrich Mühe), Oscar (2007, Bester fremdsprachiger Film)

Inhalt

Die DDR Mitte der 1980er-Jahre: Ein mächtiger Minister, der eine gefeierte Theaterschauspielerin begehrt, will deren Lebensgefährten, einen renommierten Dramatiker, aus dem Weg schaffen. Ein Abhörspezialist der Stasi soll deshalb in einem "operativen Vorgang" die Loyalität des Staatsdichters prüfen, verwanzt die Wohnung des Paares und hofft auf regimekritische Äußerungen. Dabei gerät er aber in seinem Glauben ans System selbst zunehmend ins Wanken. Der eindringlich und intensiv inszenierte, herausragend gespielte Film analysiert über die Einzelschicksale hinaus die Mechanik eines Unrechtssystems und beschreibt distanziert dessen Funktionsweise. Über die künstlerischen Qualitäten hinaus ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte.


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