Filmlexikon

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Luna Papa

Originaltitel: LUNA PAPA

Produktionsland: Russland/Deutschland/Frankreich/Österreich/Schweiz
Produktionsjahr: 1999
Produktionsfirma: NTV-Profit Film/Pandora/Les Films de l'observatoire/Prisma/Thomas Koerfer Film
Länge: 109 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 27.7.2000/13.2.2001 Video & DVD
DVD-Anbieter: Kinowelt (16:9, 1.66:1, DD5.1 russ./dt.)

Darsteller: Chulpan Khamatova (Mamlakat), Ato Muchamedshanow (Safar), Moritz Bleibtreu (Nasreddin), Merab Ninidze (Alek), Nikolai Fomenko (Yassir)

Produzent: Igor Tolstounov, Karl Baumgartner, Philippe Avril, Heinz Stussak, Thomas Koerfer

Regie: Bachtijar Chudojnasarow

Drehbuch: Irakli Kwirikadse

Kamera: Martin Gschlacht, Dusan Joksimovic, Rostilav Pirumov, Rali Raltschew

Musik: Daler Nazarov

Schnitt: Kirk von Heflin, Evi Romen

Inhalt

Um die Familienehre wiederherzustellen, machen sich ein allein erziehender Vater, sein mit einem Hirnschaden aus dem Krieg zurückgekehrter Sohn sowie seine Tochter auf die Suche nach dem unbekannten Vater des noch ungeborenen Kindes der Tochter. Ein mit überbordender Fabulierkunst erzählter Film, der die skurrilen Figuren von einer Absurdität in die andere stürzt. Die überbordenden Einfälle zwischen Slapstick und Surrealität werden von poetischen Momenten durchsetzt, aber auch die politische Realität in Usbekistan scheint zwischen den kraftvollen Bildern hindurch. Der überwiegend hervorragend gespielte Film ist durch seine innovative Gestaltung eine Bereicherung fürs europäische Kino.


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