Filmlexikon

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Jules und Jim

Originaltitel: JULES ET JIM

Drama, Komödie, Liebesfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1961/62
Produktionsfirma: Carosse/S.E.D.I.F
Länge: 107 Minuten
FSK: ab 18; nf
Erstauffuehrung: 23.2.1962/8.5.1974 ARD/31.5.1994 arte (O.m.d.U.)/9.4.1996 Video/20.10.2004 DVD (Box)
DVD-Anbieter: Concorde (16:9, 2.35:1, Mono frz./dt.)

Darsteller: Oskar Werner (Jules), Henri Serre (Jim), Jeanne Moreau (Catherine), Marie Dubois (Thérèse), Boris Bassiak (Albert), Vanna Urbino (Gilberte), Sabine Haudepin (Sabine), Kathe Noelle (Birgitta)

Produzent: Marcel Berbert

Regie: François Truffaut

Drehbuch: François Truffaut, Jean Gruault

Kamera: Raoul Coutard

Musik: Georges Delerue

Schnitt: Claudine Bouché

Vorlage: Henri-Pierre Roché

Inhalt

Der gebürtige Österreicher Jules und der französische Schriftsteller Jim haben sich vor dem Ersten Weltkrieg auf dem Montmartre kennengelernt. Beide verlieben sich in dasselbe Mädchen, Catherine. Nach dem Krieg sehen sie einander wieder. Die tödlich endende Geschichte ihrer Liebe zu dritt schildert Truffauts Film mit eminentem Fingerspitzengefühl für die Zwischentöne des Menschlich-Seelischen ebenso wie des Filmisch-Optischen. Zum ästhetischen Genuß tragen auch die sensible Kameraführung und der fließende Schnitt bei. Enttäuschend fiel die deutsche Verleihsynchronisation aus; sie hat die leichtfüßige Ironie des Originals in betulichen Ernst verwandelt.


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