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Filmlexikon

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Wahlverwandtschaften (1974)

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1974
Produktionsfirma: DEFA, Gruppe Roter Kreis""
Länge: 103 Minuten
FSK: ab 6 (Video)
Erstauffuehrung: 27.8.1974 Kino DDR/17.7.1976 DFF 2/13.4.1978 WDR/29.6.1999 Video

Darsteller: Beata Tyszkiewicz (Charlotte), Hilmar Thate (Eduard), Magda Vásáryová (Ottilie), Gerry Wolff (Hauptmann), Horst Schulze (Mittler), Christine Schorn (Baronesse)

Produzent: Bernd Gerwien

Regie: Siegfried Kühn

Drehbuch: Regine Kühn, Siegfried Kühn

Kamera: Claus Neumann

Musik: Karl-Ernst Sasse

Schnitt: Renate Bade, Helga Krause

Vorlage: Johann Wolfgang von Goethe

Inhalt

Ernsthaft um Werktreue bemühter DEFA-Film nach Goethes in der Zeit der Napoleonischen Kriege spielendem Roman. Ein Ehepaar sieht sich mit intensiven Gefühlen für zwei andere Menschen konfrontiert, wodurch die vier Personen in einen schweren Konflikt zwischen sittlicher Übereinkunft und subjektiver Leidenschaft geraten. Im historischen Dekor und im Dialog verfehlt der Film die Problematik der Vorlage; Verkürzungen und Straffungen führen bisweilen zur Unverständlichkeit des Ablaufs. Was bei Goethe als Zusammenprall von Sitten- und Naturgesetz dargestellt ist, erscheint im Film als ein Infragestellen von Norm, Moral und Ethik der bürgerlichen Ehe. Für Literaturfreunde dennoch ein bemerkenswerter Beitrag.


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