Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Hitler, ein Film aus Deutschland

Originaltitel: HITLER: UN FILM D'ALLEMAGNE

Produktionsland: BR Deutschland/Frankreich/Großbritannien
Produktionsjahr: 1976/77
Produktionsfirma: TMS/Solaris/WDR/INA/BBC
Länge: 442 Minuten
FSK: -
Erstauffuehrung: 8.7.1978/3.,4.1.1980 ARD

Darsteller: Heinz Schubert, Harry Baer, Peter Kern, André Heller, Hellmut Lange, Rainer von Artenfels, Martin Sperr, Peter Moland, Alfred Edel

Produzent: Hans Jürgen Syberberg, Bernd Eichinger

Regie: Hans Jürgen Syberberg

Drehbuch: Hans Jürgen Syberberg

Kamera: Dietrich Lohmann

Musik: Gustav Mahler, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Richard Wagner

Schnitt: Jutta Brandstaedter

Inhalt

Ein ausufernder Versuch Syberbergs, sich der Figur Hitler über die irrationalen Schichten der deutschen Volksseele zu nähern. In einer Kompositionsform, die der Musik angenähert ist, entwirft er ein komplexes Gefecht aus wechselnden Perspektiven und Darbietungsformen, das mit unzähligen Zitaten aus Literatur, Malerei, Musik und Film gespickt ist. Syberbergs positive Mythologie bricht radikal mit den Gesetzen des narrativen oder rational argumentierenden Kinos. Als monumentales Gesamtkunstwerk konzipiert, polemisiert sein Film gegen modernen Kulturverfall und gegen die bundesdeutsche Kulturhölle", die als Fortsetzung der faschistischen Korruption dargestellt wird. Die einfallsreiche Nutzung der Montage zeigt hohes künstlerisches Vermögen, zahlreiche Querverweise und Zitate erschweren aber den Zugang und machen den sehr intellektuellen Film ebenso reichhaltig wie kontrovers."


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)