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Filmlexikon

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Die Verdammten (1968)

Originaltitel: LA CADUTA DEGLI DEI

Aus der Serie Viscontis Deutsche Trilogie"": Die Verdammten (1968) (1968), Tod in Venedig (1970), Ludwig II. (1972) (1972)

Drama

Produktionsland: Italien/BR Deutschland
Produktionsjahr: 1968
Produktionsfirma: Pegaso/Praesidens/Italnoleggio/Eichberg
Länge: 154 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 27.1.1970/23.4.2004 DVD
DVD-Anbieter: Warner (16:9, 1.85:1, Mono engl./dt.)

Darsteller: Helmut Berger (Martin von Essenbeck), Dirk Bogarde (Friedrich Bruckmann), Ingrid Thulin (Sophie von Essenbeck), Helmut Griem (Aschenbach), Reinhard Kolldehoff (Konstantin von Essenbeck), Charlotte Rampling (Elisabeth Thallmann), Florinda Bolkan (Olga)

Produzent: Alfredo Levy, Ever Haggiag

Regie: Luchino Visconti

Drehbuch: Luchino Visconti, Nicola Badalucco, Enrico Medioli

Kamera: Armando Nannuzzi, Pasquale de Santis

Musik: Maurice Jarre

Schnitt: Ruggero Mastroianni

Inhalt

Der Verfall einer deutschen Industriellenfamilie, die sich durch die Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten sanieren will, damit ihren Abstieg jedoch beschleunigt. Viscontis erster Teil seiner Deutschen Trilogie" ist der Versuch, im Gewand eines opernhaften Melodrams Verbindungen zwischen moralischer Dekadenz, sexueller Neurose, schöngeistiger Todessehnsucht, narzißtischer Selbstbezogenheit und politischem Opportunismus aufzuzeigen. Stellenweise gelingt die Analyse faschistoiden Bewußtseins eindrucksvoll, insgesamt aber schwächt die Inszenierung allzuoft die historische Brisanz des Stoffes durch ihre dekorative Weitschweifigkeit und artifizielle Stilisierung."


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