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Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Originaltitel: DR. STRANGELOVE OR HOW I LEARNED TO STOP WORRYING AND LOVE THE BOMB

Kriegsfilm, Literaturverfilmung, Science-Fiction-Film, Tragikomödie

Produktionsland: Großbritannien
Produktionsjahr: 1963
Produktionsfirma: Hawk
Länge: 94 Minuten
FSK: ab 16; nf
Erstauffuehrung: 10.4.1964/20.6.1968 ARD/9.8.1999 DVD/5.4.2001 DVD (2. Auflage)
DVD-Anbieter: Columbia TriStar Home (1.66 & 1.85:1, Mono engl/dt.)

Darsteller: Peter Sellers (Mandrake/Präsident/Seltsam), George C. Scott (Gen. Buck" Turgidson"), Sterling Hayden (Gen. Jack D. Ripper), Peter Bull (Botschafter), Keenan Wynn (Col. Bat" Guano"), Slim Pickens (Maj. King" Kong"), Tracy Reed (Miss Scott), Peter Bull (Botschafter de Sadesky), James Earl Jones, Jack Creley, Frank Berry, Shane Rimmer

Produzent: Stanley Kubrick

Regie: Stanley Kubrick

Drehbuch: Stanley Kubrick, Peter George, Terry Southern

Kamera: Gilbert Taylor

Musik: Laurie Johnson

Schnitt: Anthony Harvey

Effekt: Wally Veevers, Wally Veevers

Vorlage: Peter George

Inhalt

Der geistesgestörte US-General Jack D. Ripper verschanzt sich in seinem Luftwaffenstützpunkt und setzt die atomare Vernichtungsmaschinerie gegen Sowjetrußland in Gang. Der Präsident der USA ist vollkommen hilflos, der sowjetische Parteichef am anderen Ende des heißen Drahts" wirkt leicht alkoholisiert, die "Falken" im Krisenstab des Weißen Hauses sehen dem Ernstfall eher gelassen entgegen. Als Ripper sich in einem Anfall von Schwermut das Leben nimmt und das Codewort zum Rückruf der Bomber endlich gefunden wird, ist es zu spät. Während der nukleare Gegenschlag anrollt, erscheint Dr. Seltsam aus der Versenkung: ein deutscher Wissenschaftler, der dem Pentagon seine makabren Überlebens- und Herrenmensch-Theorien darlegt, wobei sich sein Arm immer wieder zwanghaft zum Hitlergruß streckt. Kubricks böse Atomkriegs-Satire zeigt die militärischen und politischen Umtriebe konsequent als Pandämonium des Irrsinns. Die groteske Stilisierung der Figuren und Schauplätze entlarvt das "Gleichgewicht des Schreckens" als labiles Konstrukt, das jederzeit durch banale Zufälle und menschliche Schwächen zum Albtraum werden kann. Einer der radikalsten, bittersten und treffsichersten Filme zum Thema."


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