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Filmlexikon

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Der kleine Cäsar

Originaltitel: LITTLE CAESAR, Verweistitel: Der kleine Caesar

Gangsterfilm, Literaturverfilmung

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1930
Produktionsfirma: First National/Vitaphone
Länge: 80 Minuten
Erstauffuehrung: 2.3.1970 ZDF

Darsteller: Edward G. Robinson (Rico), Douglas Fairbanks jr. (Joe Massara), Ralph Ince (Diamond Pete Montana), Glenda Farrell (Olga Strassoff), William Collier jr. (Tony Passa), George E. Stone (Otero), Thomas E. Jackson (Lt. Tom Flaherty), Stanley Fields (Sam Vettori)

Produzent: Hal B. Wallis

Regie: Mervyn LeRoy

Drehbuch: Robert N. Lee, Francis Edward Faragoh, Darryl F. Zanuck, Robert Lord

Kamera: Tony Gaudio

Musik: Erno Rapee

Schnitt: Ray Curtiss

Vorlage: W.R. Burnett

Inhalt

Der Aufstieg eines Gangsters vom kleinen Tankstellenräuber zum Unterweltkönig. Die Wiederbegegnung mit einem früheren Freund, der auf die Seite des Gesetzes gewechselt ist, besiegelt seinen Untergang. Erstes großes Werk des amerikanischen Gangsterfilmkinos der 30er Jahre. Die herausragende Gestaltung der Titelrolle, der wache Blick für soziale Hintergründe und der temporeiche, sachlich-knappe Inszenierungsstil machten den Film zum Prototyp eines Genres, in dem die gesellschaftlichen Umbrüche zur Zeit der Weltwirtschaftskrise beispielhaft zum Ausdruck kommen: Wo Politik und Verwaltung versagen, wird der Gesetzlose zum Antihelden, dessen Selbsthilfemaßnahmen wie eine doppelbödige Umkehrung unternehmerischer Ideale erscheinen.


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