Filmlexikon

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Acht Stunden sind kein Tag

Arbeiterfilm

Produktionsland: BR Deutschland
Produktionsjahr: 1972
Produktionsfirma: WDR
Länge: 101 Minuten
Erstauffuehrung: 29.10.,17.12.1972;21.1.,18.2.,18.3.1973 (5 Teile)

Darsteller: Gottfried John (Jochen), Hanna Schygulla (Marion), Luise Ullrich (Oma), Werner Finck (Gregor), Anita Bucher (Käthe), Wolfried Lier (Wolf), Christine Oesterlein (Klara), Kurt Raab (Harald), Renate Roland (Monika), Irm Hermann (Irmgard Erlkönig), Thorsten Massinger (Manni), Wolfgang Zerlett (Manfred), Wolfgang Schenk (Franz), Herb Andress (Rüdiger), Rudolf Waldemar Brem (Rolf), Hans Hirschmüller (Jürgen), Peter Gauhe (Ernst), Karl Scheydt (Peter), Margit Carstensen, Doris Mattes, Gusti Kreissl, Lilo Pempeit, Katrin Schaake

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder

Kamera: Dietrich Lohmann

Musik: Jean Gepoint

Schnitt: Marie Anne Gerhardt

Inhalt

Fassbinders erfolgreicher Versuch, sozialpolitische Aufklärungsarbeit mit Hilfe einer Familienserie zu betreiben. Um die Liebesgeschichte zwischen einem Werkzeugmacher und der Angestellten bei einer Tageszeitung kristallisieren sich aktuelle gesellschaftspolitische Themen: Konflikte und Mitbestimmung im Arbeitsleben, Mietwucher und antiautoritäre Erziehung, Klassenschranken und Vorurteile gegen Gastarbeiter. Die fünfteilige Serie greift im Bemühen um breite Akzeptanz Konventionen und Klischees der Familienunterhaltung auf, setzt sich zugleich aber mit ihnen auseinander: Die Figuren sind weniger schematisch gezeichnet, die elliptische Erzählweise bereitet immer wieder Überraschungen.


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