Filmlexikon

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Deckname Luna

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2012
Produktionsfirma: ndF - neue deutsche Filmgesellschaft (für ZDF/ZDF Enterprises)
Länge: 246 Minuten
FSK: ab 12
Erstauffuehrung: 5., 8.11.2012 ZDF (Zwei Teile)/9.11.2012 DVD
DVD-Anbieter: Studio Hamburg (16:9, 1.78:1, DD2.0 dt.)

Darsteller: Anna Maria Mühe (Lotte Reinhardt), Götz George (Prof. Arthur Noswitz), Heino Ferch (Julius Moll), Andreas Schmidt (Schoen), Maxim Mehmet (Dr. Oskar Hermann), Peter Lerchbaumer (Dr. Offermanns), Christian Näthe (Holger Langen), Kirsten Block (Elisabeth Reinhardt), Uwe Preuss (Gustav Reinhardt), Ludwig Trepte (Kurt Reinhardt), André M. Hennicke (Bruhns), Stefanie Stappenbeck (Martha), Rike Dummin (Francesca), Nikola Kastner (Fräulein Wirsing), Marleen Lohse (Marianne), Ana Geislerova (Yella), Horst Kummeth (Horst Huber), Benedikt Hösl (Frieder Huber), Aleksandar Jovanovic (Renz)

Produzent: Susanne Freyer

Regie: Ute Wieland

Drehbuch: Christian Jeltsch, Monika Peetz

Kamera: Peter Przybylski

Musik: Oli Biehler

Schnitt: , Dunja Campregher

Inhalt

Eine junge Schweißerin in Rostock träumt Anfang der 1960er-Jahre von einer Zukunft als Astronautin. Nach einem Protest gegen den Mauerbau gerät sie ins Visier der Stasi, die sie auf ihren in Augsburg lebenden Großvater, einen Spezialisten für Raketentechnik, ansetzen will. Der drohenden Verhaftung kommt sie mit der abenteuerlichen Flucht in der Westen zuvor, wo sie erneut von der Stasi aufgespürt und gezwungen wird, Informationen über die Arbeit des Großvaters zu liefern. Getrieben von inneren Konflikten, offenbart sie sich dem BND und wird auch von dieser Seite unter Druck gesetzt. Aufwändig in Szene gesetztes, überwiegend aber behäbig und unglaubwürdig inszeniertes (Fernseh-)Drama vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs, das mehr schlecht als recht zentrale Momente der Zeitgeschichte wie die Kuba-Krise visuell ins Geschehen einbindet. Einige bewegende Szenen über den Psychoterror im Stasi-Gefängnis gehen dabei verloren.


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