Filmlexikon

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Hannah Arendt

Originaltitel: HANNAH ARENDT

Produktionsland: Deutschland/Frankreich/Israel/Luxemburg
Produktionsjahr: 2012
Produktionsfirma: Heimatfilm/MACT Prod./Minotaurus Film/Metro Comm./Degeto/WDR
Länge: 113 Minuten
FSK: ab 6; f
Kinostart: 10.01.2013
Kinoverleih: nfp

Darsteller: Barbara Sukowa (Hannah Arendt), Axel Milberg (Heinrich Blücher), Julia Jentsch (Lotte Köhler), Ulrich Noethen (Hans Jonas), Klaus Dieter Pohl (Martin Heidegger), Michael Degen (Kurt Blumenfeld), Harvey Friedman (Thomas Miller), Megan Gay (Frances Wells), Joel Kirby (Lionel Abel), Sascha Ley (Lore Jonas), Victoria Trauttmansdorff (Charlotte Beradt), Friederike Becht (junge Hannah Arendt)

Produzent: Bettina Brokemper, Johannes Rexin, Bady Minck, Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Antoine de Clermont-Tonnerre, David Silber

Regie: Margarethe von Trotta

Drehbuch: Pam Katz, Margarethe von Trotta

Kamera: Caroline Champetier

Musik: André Mergenthaler

Schnitt: Bettina Böhler

Inhalt

Spielfilm über die Philosophin Hannah Arendt (1906-1975), vor allem ihre Beobachtung und Bewertung des Prozesses gegen Adolf Eichmann, die sie in ihrem Text "Die Banalität des Bösen" zusammenfasste. Verdichtet zum dynamisch erzählten Porträt einer höchst bemerkenswerten Denkerin, fesselt der Film als spannendes, persönliches wie geistiges Drama, bei dem besonders die Schilderung des New Yorker Milieus der deutsch-jüdischen Emigranten um 1961 überzeugt. Filmisch "atmet" er freilich nur bedingt; auch verschreibt die Inszenierung sich zu sehr einer Binnenperspektive, um eine kritischere Distanz zur Hauptfigur zu ermöglichen und die Kontroversen um ihre Schriften differenziert nachvollziehbar zu machen.


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