Filmlexikon

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Der Teufelskreis (1955)

Drama, Literaturverfilmung

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1955
Produktionsfirma: DEFA
Länge: 102 Minuten
Erstauffuehrung: 13.1.1956 Kino DDR

Darsteller: Jochen Brockmann (Georgi Dimitroff), Kurt Steingraf (Sozialdemokrat Lühring), Erika Dunkelmann (Marta, seine Frau), Horst Naumann (Paul, sein Sohn), Irma Münch (Herta Ring), Fred Delmare (Van der Lubbe), Horst Koch (Göring), Albert Garbe (Röhm), Siegfried Weiß (Hanussen)

Produzent: Paul Ramacher

Regie: Carl Balhaus

Drehbuch: Carl Balhaus

Kamera: Hans Hauptmann

Musik: Günter Klück

Schnitt: Ursula Kahlbaum

Vorlage: Hedda Zinner

Inhalt

Der Reichstagsbrand im Februar 1933 wird im Spiegel des anschließenden Prozesses aufgerollt, wobei die inszenierten Szenen dokumentarisch abgestützt werden. Der bulgarische Kommunist Georgi Dimitroff wird dabei zum intelligenten Widersacher des Gerichts, der mit Impulsivität und Logik das Lügengewebe der Machthaber auseinander pflückt und die Protagonisten des nationalsozialistischen Regimes als dumme Hampelmänner erscheinen lässt. Dimitroffs Auftreten überzeugt einen alten, eingekerkerten Sozialdemokraten, von nun an mit den Kommunisten zusammen zu arbeiten. In politisch bedingten historischen Verzeichnungen zwar kritik- und fragwürdig, ist der Film dennoch eine partiell eindrucksvolle freie Bearbeitung eines wichtigen Kapitels deutscher Zeitgeschichte.


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