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Filmlexikon

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Kriegerin

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2011
Produktionsfirma: Mafilm Prod./ZDF (Das kleine Fernsehspiel)/HFF "Konrad Wolf"
Länge: 106 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 19.1.2012
Kinostart: 19.01.2012
Kinoverleih: Ascot Elite

Darsteller: Alina Levshin (Marisa), Jella Haase (Svenja), Sayed Ahmad Wasil Mrowat (Rasul), Gerdy Zint (Sandro), Lukas Steltner (Markus), Uwe Preuss (Oliver), Winnie Böwe (Andrea), Rosa Enskat (Bea), Haymon Maria Buttinge (Clemens), Klaus Manchen (Großvater Franz), Andreas Leupold (Detlef), Najebullah Ahmadi (Jamil)

Produzent: Eva-Marie Martens, Alexander Martens

Regie: David Wnendt

Drehbuch: David Wnendt

Kamera: Jonas Schmager

Musik: Johannes Repka

Schnitt: Andreas Wodraschke

Inhalt

Eine junge Frau aus Mecklenburg schlägt und tritt sich als Neo-Nazi durch ihr tristes Dasein, bis ein Mädchen aus "besseren" Kreisen in ihre Kameradschaft drängt und ein jugendlicher Flüchtling aus Afghanistan ihre Wege kreuzt. Der spannend und intensiv erzählte, gut recherchierte Debütfilm zeichnet abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland und lässt sich mutig auf die Binnensicht seiner Figuren ein. Im letzten Drittel psychologisiert er allzu sehr seine Protagonistin, die sich zur mutig-sensiblen Humanistin wandelt. Dies strapaziert nicht nur die Glaubwürdigkeit der Erzählung, sondern untergräbt auch die realistische Darstellung der rechten Szene.


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