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Filmlexikon

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Das Turiner Pferd

Originaltitel: A TORINÓI LÓ

Produktionsland: Ungarn/Frankreich/Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr: 2011
Produktionsfirma: TT Filmmûhely/Vega Film/Zero Fiction Film/Movie Partners in Motion
Länge: 150 Minuten
FSK: -
Erstauffuehrung: 15.3.2012
Kinostart: 15.03.2012
Kinoverleih: Basis

Darsteller: János Derzsi (Ohlsdorfer), Erika Bók (Ohlsdorfers Tochter), Mihály Kormos (Bernhard)

Produzent: Gábor Téni, Martin Hagemann, Juliette Lepoutre, Marie-Pierre Macia, Ruth Waldburger

Regie: Béla Tarr

Drehbuch: László Krasznahorkai, Béla Tarr

Kamera: Fred Kelemen

Musik: Mihály Vig

Schnitt: Ágnes Hranitzky

Auszeichnungen

Berlin (2011, Großer Preis der Jury (Silberner Bär) – Béla Tarr)

Inhalt

Ein alter Kutscher und seine Tochter gehen mechanisch und nahezu wortlos ihrem ereignisarmen Tagewerk nach, während um ihr Haus ein lärmender Wind tobt. Nach sechs langen Tagen versiegt das Leben spendende Brunnenwasser, erlöschen das Feuer im Herd und das Licht der Lampe: Die Welt kommt an ihr Ende. Eine intensive, bildgewaltige Umkehrung der Schöpfungsgeschichte voller Rätsel und Unerklärtem. Meisterhaft komponiert der Film suggestive Bilder von betörender Schönheit sowie geradezu schmerzender Archaik und regt dazu an, hinter dem dunklen Nichts und dem unbehausten Dasein eines zur Einsamkeit im Nichts verurteilten Menschen nach Sinn und Perspektiven zu fragen. Ein ebenso anstrengender wie faszinierender filmischer Kraftakt, der in seiner atemberaubend rauen Poesie voller Sinnbilder und Metaphern herausfordert. (O.m.d.U.; Kinotipp der katholischen Filmkritik)


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