Filmlexikon

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Inglourious Basterds

Originaltitel: INGLOURIOUS BASTERDS

Kriegsfilm

Produktionsland: Deutschland/USA
Produktionsjahr: 2009
Produktionsfirma: Studio Babelsberg/Zehnte Babelsberg Film/A Band Apart Films
Länge: 154 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 20.8.2009/14.1.2010 DVD & BD
DVD-Anbieter: Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)

Darsteller: Brad Pitt (Lt. Aldo Raine), Mélanie Laurent (Shosanna Dreyfus), Christoph Waltz (Col. Hans Landa), Eli Roth (Sgt. Donny Donowitz), Michael Fassbender (Lt. Archie Hickox), Diane Kruger (Bridget Von Hammersmark), Daniel Brühl (Frederick Zoller), Til Schweiger (Sgt. Hugo Stiglitz), Gedeon Burkhard (Corp. Wilhelm Wicki), Jacky Ido (Marcel), B.J. Novak (Smithson Utivitch), Omar Doom (Omar Ulmer), August Diehl (Major Dieter Hellstrom), Sylvester Groth (Joseph Goebbels), Martin Wuttke (Adolf Hitler), Mike Myers (General Ed Fenech), Arndt Schwering-Sohnrey (deutscher Soldat /Winnetou), Ken Duken (deutscher Soldat / Mata Hari), Christian Berkel (Eric), Jana Pallaske (Babette), Alexander Fehling (Master Sgt. Wilhelm)

Produzent: Lawrence Bender, Christoph Fisser, Henning Molfenter, Charlie Woebcken

Regie: Quentin Tarantino

Drehbuch: Quentin Tarantino

Kamera: Robert Richardson

Schnitt: Sally Menke

Auszeichnungen

Cannes (2009, Bester Darsteller – Christoph Waltz), Oscar (2010, Bester Nebendarsteller – Christoph Waltz)

Inhalt

Ein als "Judenjäger" gefürchteter SS-Offizier ermordet 1941 in Frankreich eine jüdische Familie. Die einzige Überlebende, eine junge Frau, betreibt drei Jahre später in Paris ein Kino, in dem sie die gesamte NS-Spitze inklusive Hitler vernichten will, die zur Premiere eines Propagandafilms anreist. Das gleiche Ziel verfolgt ein Killerkommando der Alliierten, die mit blutigen Attacken hinter den deutschen Linien für Angst und Panik sorgen. Ein grellbunter Kriegsfilm in fünf Akten, der unter Rückgriff aufs Genrekino die Paradoxien des Historienfilms souverän unterläuft. In der für Quentin Tarantino typischen Mischung aus Autorenkino und B-Movie wird die Geschichte des Zweiten Weltkriegs mit den Mitteln des Kinos entscheidend umgeschrieben. Virtuosität und burleske Theatralik halten sich beim Versuch, den Zweiten Weltkrieg als popkulturelles Spiegelkabinett zu etablieren, die Waage. (Teils O.m.d.U.)


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