Filmlexikon

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Mein Leben - Marcel Reich-Ranicki

Verweistitel: Marcel Reich Ranicki - Mein Leben

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2008
Produktionsfirma: Trebitsch Entertainment/Degeto/WDR/arte
Länge: 90 Minuten
FSK: ab 12
Erstauffuehrung: 10.4.2009 arte/17.4.2009 DVD
DVD-Anbieter: Universum (16:9, 1.78:1, DD2.0 dt.)

Darsteller: Matthias Schweighöfer (Marcel, 16-38 Jahre), Katharina Schüttler (Tosia), Maja Maranow (Helene Reich), Joachim Król (David Reich), Alexander Khuon (Alexander Reich), Friederike Becht (Gerda Reich), Rolf Kanies (Onel), Tino Mewes (Mandelbaum)

Produzent: Katharina Trebitsch, Benjamin Benedict

Regie: Dror Zahavi

Drehbuch: Michael Gutmann

Kamera: Gero Steffen

Musik: Annette Focks

Schnitt: Fritz Busse

Inhalt

Die Lebensgeschichte des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki zwischen seinem achten und 38. Lebensjahr: 1920 kommt der Sohn deutsch-polnischer Eltern nach Berlin, kann als Jude sein Studium in den 1930er-Jahre wegen der Rassengesetze nicht aufnehmen, wird 1938 nach Polen deportiert und zwei Jahre später ins Warschauer Ghetto umgesiedelt, wo er die Liebe seines Lebens kennen lernt. Wie durch ein Wunder und mit Hilfe mildtätiger Menschen überleben er und seine Frau den Krieg, Reich-Ranicki tritt in die kommunistische Partei ein, wird später polnischer Konsul in London. In den 1950er-Jahren geht das Ehepaar in die Bundesrepublik Deutschland. Basierend auf Reich-Ranickis Autobiografie schildert das (Fernseh-)Drama exemplarisch ein jüdisches Schicksal während es Dritten Reichs. Vor allem dank der Darsteller eine bewegende Überlebensgeschichte aus der Zeit des Holocaust.


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