Filmlexikon

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Tot auf Halde

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1994
Länge: 89 Minuten
Erstauffuehrung: 1994

Darsteller: Susanne Schulten (Sabine Kowalski), Peter Striebeck (Max Kowalski), Jale Arikan (Christina), Alexander Radszun (Dr. Schubert), Rolf Becker (Karl-Heinz Berger), Benno Fürmann (Bruno)

Regie: Theodor Kotulla

Drehbuch: Frank Göhre

Kamera: Igor Luther

Musik: Eberhard Weber

Vorlage: Henry Jäger

Inhalt

Der Sohn eines Bergmanns wird tot auf einem Zechengelände gefunden. Er beginnt zu trinken und flieht in Krankheiten, die Schwester des Toten, die bei ihrem Freund keinen Trost findet, sucht die Nähe eines engagierten Umweltschützers, der sie jedoch enttäuscht. Der ater, aber auch die traumatisierte Schwester stellen Recherchen an. Um Realismus bemühtes, ruhig und eindringlich inszeniertes (Fernseh-)Drama, das den Kriminalfall nutzt, um von Angst vor Arbeitslosigkeit, Zechensterben und Folgeschäden des Kohlebergbaus zu erzählen. Die zwischenmenschliche Ebene wird dabei jedoch zu klischeelastig behandelt.


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