Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a.

Bridget

Originaltitel: BRIDGET

Produktionsland: Frankreich/Japan
Produktionsjahr: 2002
Produktionsfirma: F.R.P./Cinéma Parisien/Euro Space
Länge: 91 Minuten
Erstauffuehrung: 22.7.2007 ARD

Darsteller: Anna Thomson (Bridget), David Wike (Pete), Lance Reddick (Black), Julie Hagerty (Julie), Arthur Storch (Hawk), Mark Margolis (Slim)

Produzent: Frédéric Robbes, Okita Atsushi, Kenzo Horikoshi, Avram Ludwig, Yamagishi Runa

Regie: Amos Kollek

Drehbuch: Amos Kollek

Kamera: Ed Talavera

Musik: Joe Delia

Schnitt: Jeffrey Marc Harkavy, Ron Len

Inhalt

Eine New Yorkerin fällt nach der Ermordung ihres Mannes der Trunksucht anheim und verliert das Sorgerecht für ihren Sohn. Als die Pflegeeltern signalisieren, sie könne das Kind für eine halbe Million Dollar zurückkaufen, geht sie auf das Angebot eines sterbenskranken Schriftstellers ein, der ihr eine Million bietet, wenn sie seinen geistig behinderten Sohn heiratet und fünf Jahre lang bei ihm bleibt. Fortan lebt sie in der Sorge um zwei "Kinder" und kümmert sich aufopfernd um ihren behinderten Mann. Kurz vor Ablauf der Fünf-Jahres-Frist wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Düster gezeichnetes Frauenschicksal als Abschluss einer Trilogie über Frauen in New York, in dem Amos Kollek ein wenig Licht in sein düsteres Weltbild bringt. Trotz der erneut überzeugenden Hauptdarstellerin erreicht der Film nicht die verstörende Dichte der beiden früheren Filme ("Sue", 1997; "Fiona", 1998). Das schmerzhaft-melancholische Porträt verliert durch seine Zuspitzung an Glaubwürdigkeit.


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)