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Filmlexikon

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Gegen die Wand

Drama, Tragikomödie

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2004
Produktionsfirma: Wüste Filmproduktion
Länge: 121 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 11.3.2004/23.9.2004 DVD
DVD-Anbieter: Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)

Darsteller: Birol Ünel (Cahit), Sibel Kekilli (Sibel), Catrin Striebeck (Maren), Güven Kirac (Seref), Metlem Cumbul (Selma), Cem Akin (Yilmaz), Aysel Iscan (Birsen), Hermann Lause (Dr. Schiller), Adam Bousdoukos, Mehmet Kurtulus

Produzent: Stefan Schubert, Ralph Schwingel, Fatih Akin, Andreas Thiel, Mehmet Kurtulus

Regie: Fatih Akin

Drehbuch: Fatih Akin

Kamera: Rainer Klausmann

Schnitt: Andrew Bird

Auszeichnungen

Berlin (2004, Großer Preis (Goldener Bär) – Fatih Akin), Europäischer Filmpreis (2004, Bester Film – Stefan Schubert), Europäischer Filmpreis (2004, Bester Film – Ralph Schwingel)

Inhalt

In einem Krankenhaus in Hamburg-Altona lernen sich zwei türkische Selbstmörder kennen: eine junge Frau und ein 40-jähriger Gelegenheitsarbeiter. Um der Frau ein selbstständiges Leben außerhalb ihrer traditionsverhafteten Familie zu ermöglichen, gehen sie eine Scheinehe ein. Das Zweckbündnis funktioniert so lange, wie keine Gefühle ins Spiel kommen. Als der Mann im Affekt einen ihrer Liebhaber erschlägt, flieht sie nach Istanbul, wo sie sich Jahre später wiederbegegnen. Vitales, fabulierfreudiges Drama aus dem Umfeld der zweiten und dritten Generation deutsch-türkischer Immigranten, das zwischen Tragikomödie und Melodram changiert. Von einer waghalsigen Dramaturgie und hervorragenden Schauspielern getragen, überzeugt der Film durch die erfrischende Verbindung von purem Kino und der Realität abgelauschten Details. (Teils O.m.d.U.)


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