Filmlexikon

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Die Akte Joel

Originaltitel: DIE AKTE JOEL, Verweistitel: Die Akte Neckermann

Produktionsland: Österreich/Deutschland
Produktionsjahr: 2001
Produktionsfirma: DoRo/ORF/ZDF/arte
Länge: 60 Minuten
Erstauffuehrung: 19.12.2001 arte

Produzent: Rudi Dolezal, Hannes Rossacher, Peter Gottschalk, Selina Riefenstahl

Regie: Beate Thalberg

Drehbuch: Beate Thalberg

Kamera: Walter Ederer, Christian Efkemann, Amir Esmann, Uli Grossenbacher, Sebastian Krupp, Rolf Leitenbor, Harald Rammler, Jochen Ritter, Gary Russel, Fabian Selther

Schnitt: Nobert Stangl

Inhalt

1938 wird das jüdische Versandhaus Joel von den Nazis enteignet. Josef Neckermann, Parteimitglied der NsdAP und Sohn eines Kohlehändlers, übernimmt das Unternehmen, ohne einen Pfennig zu zahlen. Die Joels fliehen aus Deutschland, und in den 1950er-Jahren fließt eine geringfügige Reparationszahlung, während Neckermann zum bundesdeutschen Vorzeigeunternehmen expandiert. Der Dokumentarfilm führt die Enkel der ehemaligen Firmeneigner zusammen (unter ihnen Pop-Star Billy Joel) und macht die Narben der Vergangenheit deutlich, wobei ein Prozess vor Augen geführt wird, der zwar nicht mehr von Hass geschürt wird, der von Seiten der Joels jedoch noch längst nicht der Vergessenheit anheim fallen soll.


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