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Filmlexikon

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Maldone

Originaltitel: MALDONE, Verweistitel: Misdeal

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1928
Produktionsfirma: ZZ Productions
Erstauffuehrung: 26.10.2001 arte

Darsteller: Charles Dullin (Oliver Maldone), Annabella (Flora Maldone), Marcelle Charles-Dullin (Missia), André Bacque (Juste Maldone), Roger Karl (Lévigné), Génica Athanasiou (Zita), Gabrielle Fontan, Geymond Vital

Produzent: Charles Dullin

Regie: Jean Grémillon

Drehbuch: Alexandre Arnoux

Kamera: Georges Périnal, Christian Matras

Inhalt

Stummfilm von Jean Grémillon. Im Mittelpunkt steht der Kanalarbeiter Maldone, der, besessen vom Gedanken der Freiheit, seine bürgerliche Herkunft hinter sich lässt und mit der Zigeunerin Zita ein Nomadenleben führt. Nach dem Tod seiner Eltern kehrt er jedoch auf deren Anwesen zurück und heiratet die wohlhabende Nachbarstochter. Als er viele Jahre später auf einer Reise wieder auf Zita trifft, bricht er erneut auf. Grémillon realisierte seinen ersten Langfilm als Ode an die Freiheit. Die Inszenierung des großen geometrischen Innenraumes des elterlichen Anwesens steht im starken Kontrast zu den naturalistischen Außenaufnahmen. Grémillion erzählt in fast dokumentarischer Manier, wobei er Originalschauplätze bevorzugt und in Maldone ein alter ego findet, da er sich selbst gegen den Willen seines Vaters für den Beruf des Regisseurs entschied. Der für die Schule des Dokumentarfilms der 20er-Jahre typische Populismus wurde stark vom sowjetischen Kino beeinflusst.


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