Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Die Werckmeisterschen Harmonien

Originaltitel: WERCKMEISTER HARMONIAK

Produktionsland: Ungarn/Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr: 2000
Produktionsfirma: Goëss Film Airtime International Media
Länge: 145 Minuten
Erstauffuehrung: 27.4.2005 arte

Darsteller: Lars Rudolph (János Valuska), Peter Fitz (György Eszter), Hanna Schygulla (Tünde Eszter), János Derzsi (Mann im Wollmantel), Djoko Rosic (Mann in Cowboystiefel), Tamás Wichmann (Mann mit Kapitänsmütze), Ferenc Kállai (Direktor), Mihály Kormos (Faktotum), Irén Szajki (Frau Harrer), Alfréd Járai (Lajos Harrer)

Produzent: Franz Goëss, Miklós Szita, Paul Saadoun, Joachim von Vietinghoff

Regie: Béla Tarr

Drehbuch: Béla Tarr, László Krasznahorkai

Kamera: Gábor Medvigy, Jörg Widmer, Patrick de Ranter, Rob Tregenza, Emil Novák, Erwin Lanzensberger, Miklós Gurban

Musik: Mihály Vig

Schnitt: Ágnes Hranitzky

Vorlage: László Krasznahorkai

Inhalt

Ein Wanderzirkus strandet in einem Dorf in der ungarischen Tiefebene, zu dessen Attraktionen ein ausgestopfter Wal und ein geheimnisvoller Prinz gehören. Sie locken Hunderte von Männern aus der Umgebung an, deren jahrelang angestauten Aggressionen sich zu entladen drohen. Die Honoratioren des Orts wollen das Schlimmste verhindern, scheitern aber. Nur ein Postbote und ein von ihm verehrter Musiktheoretiker lehnen sich gegen die Eskalation der Gewalt auf. Eine bildgewaltige Parabel in Form eines apokalyptischen Requiems, das den Abgesang auf eine Welt anstimmt, deren Ordnung aus den Fugen gegangen ist. Der virtuose Einsatz der Kamera und die disharmonische Geräuschkulisse des Film unterstreichen seinen metaphysischen Ansatz - ein düsteres Meisterwerk voller Aberwitz.


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)