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Filmlexikon

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Der Mann im Sattel

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1944/45
Produktionsfirma: Tobis Filmkunst
Länge: 94 Minuten

Darsteller: Harry Piel (Trainer Roberts), Gerhild Weber (Lisa Freyberg), Clemens Hasse (Otto Bruck), Otto Graf (Fritz Thermälen), Hans Zesch-Ballot (Dr. Gustl Gallinger), Ellen Bang (Steffi Gallinger), Charlott Daudert (Ossi la Planta)

Produzent: Willy Reiber

Regie: Harry Piel, Werner Klingler

Drehbuch: Hanns Marschall

Kamera: Eugen Klagemann

Musik: Werner Schmidt-Boelcke, Lexa Thomas

Vorlage: Werner Scheff

Inhalt

Rekonstruierte Fassung einer der letzten Spielfilme des Dritten Reichs, dessen Dreharbeiten Mitte Februar 1945 abgeschlossen wurden. Erzählt wird die Geschichte eines Berliner Pferderennstalls, in dem ein älterer Trainer einen jungen Heißsporn zur Räson bringt, wodurch der Stall wieder zu Ruhm aufsteigt und der Trainer außerdem deren Besitzerin als Frau gewinnt. Ein statuarisch inszenierter, betont unpolitischer Unterhaltungsfilm, der gut in die Ablenkungs- und Zerstreuungsstrategie der späten Kriegsjahre passt, ideologisch aber der Idee einer Führerfigur huldigt, die mit starker Hand für Ordnung sorgt. Keine cineastische Entdeckung, aber ein zeitgeschichtlich spannender Beleg für das NS-Unterhaltungskino in seiner allerletzten Phase.


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