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Filmlexikon

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Liebeslust und Freiheit

Originaltitel: LE LIBERTIN

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 2000
Produktionsfirma: Bel Ombre/Josy/Le Studio Canal +/Mosca/Sans Contrefaçon/TF 1
Länge: 100 Minuten
Erstauffuehrung: 16.11.2003 ZDF

Darsteller: Vincent Perez (Denis Diderot), Fanny Ardant (Madame Therbouche), Josiane Balasko (Baronin d'Holbach), Michel Serrault (Kardinal), Arielle Dombasle (Madame de Jerfeuil)

Produzent: Gaspard de Chavagnac

Regie: Gabriel Aghion

Drehbuch: Gabriel Aghion, Eric-Emmanuel Schmitt

Kamera: Jean-Marie Dreujou

Musik: Bruno Coulais

Schnitt: Luc Barnier

Inhalt

Frankreich in den letzten Tagen des Absolutismus: Der Philosophie Diderot, der bei Hof und Kirche wegen seiner Enzyklopädie in Ungnade gefallen ist, muss untertauchen und findet Unterschlupf bei einem freigeistigen Baron, der den illegalen Druck seiner Bücher fördert. Auch sonst sind die Sitten recht freizügig auf dem Anwesen des Barons, dessen Frau keinem amourösen Abenteuer abgeneigt ist. Der Philosoph ist von den lockeren Sitten angetan und wendet sich einer geheimnisvollen Malerin zu, die sein Weltbild ins Wanken bringt. Die Ankunft des Kardinals, der nicht nur Sittenverfall sondern auch die Vervielfältigung unbotmäßiger Schriften wittert, schiebt dem Treiben zunächst einen Riegel vor, doch alle Beteiligten wissen, sich mit der neuen Situation zu arrangieren. Erotisch aufgeladenes Sittengemälde einer vor der Auflösung stehenden Gesellschaftsordnung, dessen Geschichte mit Esprit und satirischen Spitzen erzählt wird. Ein gutes Darstellerensemble und die feinfühlige Regie, die allerdings auch frivole Töne einfließen lässt, tragen das Ihre zum Gelingen der unterhaltsamen Komödie bei.


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