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Filmlexikon

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Ein Hauch von Sonnenschein

Originaltitel: A TASTE OF SUNSHINE, Verweistitel: Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein

Drama

Produktionsland: Kanada/Österreich/Deutschland
Produktionsjahr: 1999
Produktionsfirma: Alliance/Dor Films/Kinowelt
Länge: 180 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 27.1.2000/29.8.2000 Video/5.12.2000 DVD
DVD-Anbieter: Kinowelt (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)

Darsteller: Ralph Fiennes (Ignatz, Adam, Ivan), Rosemary Harris (Valerie, als Erwachsene), Rachel Weisz (Greta), Jennifer Ehle (Valerie, jung), Molly Parker (Hannah), Deborah Unger (Carole), James Frain (Gustave, jung), John Neville (Gustave, alt), Miriam Margolyes (Rose), David de Keyser (Emmanuel), Mark Strong (István), William Hurt (Knorr), Bill Paterson, Rüdiger Vogler (General Jákófalvy), Hanns Zischler (Margittay)

Produzent: Robert Lantos, Andras Hamori

Regie: István Szabó

Drehbuch: Israel Horovitz, István Szabó

Kamera: Lajos Koltai

Musik: Maurice Jarre

Schnitt: Dominique Fortin, Michel Arcand

Auszeichnungen

Europäischer Filmpreis (1999, Bester Darsteller – Ralph Fiennes), Europäischer Filmpreis (1999, Beste Kamera – Lajos Koltai), Europäischer Filmpreis (1999, Bestes Drehbuch – István Szabó), Europäischer Filmpreis (1999, Bestes Drehbuch – Israel Horovitz)

Inhalt

Die Geschichte Ungarns und Mitteleuropas vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, dargestellt am Beispiel einer drei Generationen umfassenden jüdischen Familie in Budapest. Die Hauptfigur ist jeweils ein männlicher Nachkomme, der es unter den wechselnden Machtverhältnissen - als Anwalt in der Monarchie, als Fechtsportler unter den linken und rechten Nachkriegsregierungen und im Faschismus, als Geheimdienstler im Kommunismus - zu etwas bringen will. Die drei Generationen sind zu mehr oder weniger großen Zugeständnissen hinsichtlich ihres Glaubens und ihrer Familie bereit. Ein mit großem Aufwand inszenierter historischer Bilderbogen, der sich oft im Dekorativen und Stereotypischen verliert. Die Hauptfiguren sind mit weit weniger Tiefe dargestellt als in der brillanten Trilogie des Regisseurs aus den 80er-Jahren über Identität und Anpassung.


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