Service/Hilfe
Bestell-Hotline 0341-21 339 339
(Mo–Mi 9–13, Do–Fr 13–17 Uhr)

Filmlexikon

Das größte Filmlexikon der Welt: Mindestens 54.000 Filme mit Inhaltsangabe, 10.000 Einträge mit Filmkritiken, „verfasst von der Creme der deutschen Filmkritik und Filmpublizistik“ (SFB) Mit allen Daten zu mindestens 199.000 Regisseur/inn/en, Hauptdarsteller/inne/n, Schauspieler/inne/n, zu Verleih, Produktion, Laufzeit u.a. (Weitere Filmkritiken, Besprechungen der aktuellen Kinostarts und Tipps aus TV & Mediatheken, DVD & Blu-RAY, VOD und Streaming auf www.filmdienst.de, dem Portal für Kino und Filmkultur.)

Menschenkind

Originaltitel: BELOVED

Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1998
Produktionsfirma: Touchstone Pictures
Länge: 171 Minuten
FSK: ab 16; f
Erstauffuehrung: 15.4.1999/21.10.1999 Video & DVD
DVD-Anbieter: Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)

Darsteller: Oprah Winfrey (Sethe), Danny Glover (Paul D), Thandie Newton (Menschenkind), Kimberly Elise (Denver), Beah Richards (Baby Suggs)

Produzent: Edward Saxon, Jonathan Demme, Gary Goetzman, Oprah Winfrey, Kate Forte

Regie: Jonathan Demme

Drehbuch: Akosua Busia, Richard LaGravenese, Adam Brooks

Kamera: Tak Fujimoto

Musik: Rachel Portman

Schnitt: Carol Littleton, Andy Keir

Vorlage: Toni Morrison

Inhalt

Eine ehemalige Sklavin lebt mit ihrer Tochter in einem einsamen Haus vor den Toren Cincinnatis. Acht Jahre nach Ende des amerikanischen Bürgerkriegs tritt ein Mann in ihr Leben, der auf derselben Plantage wie die Mutter als Sklave gearbeitet hat. Obwohl das Haus durch Gräueltaten der Vergangenheit - auch solcher, die die Mutter begangen hat - verflucht zu sein scheint, beharrt sie auf ihrer neuen Heimat. Als ein mysteriöses Mädchen namens Menschenkind" auftaucht, lässt sich die düstere Vergangenheit nicht weiter verdrängen. Die Verfilmung des Romans von Toni Morrison zeigt in fantastischen und poetischen Bildern die seelischen und körperlichen Verwundungen der Opfer der Sklaverei. In seinem virtuosen Umgang mit Gegenwartshandlung und Rückblenden, die die Erinnerung der Hauptfiguren illustrieren, trifft der Film den subtilen Ton der Vorlage und verdichtet sie zu einer spannenden Kinohandlung. Dabei läuft nichts chronologisch ab, vielmehr ähnelt der Film in seinen Erinnerungsfetzen und unverarbeiteten Bruchstücken der Vergangenheit einem Albtraum mit manchmal erschreckenden, aber auch ikonenhaften Bildern."


WEITERLESEN. (Ausführliche Kritik, Bilder oder Trailer auf www.filmdienst.de)