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Filmlexikon

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Ponette

Originaltitel: PONETTE

Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 1996
Produktionsfirma: Les Films Alain Sarde/Rhône-Alpes Cinéma/Region Rhône-Alpes/Centre National de la Cinématographie/Canal +
Länge: 97 Minuten
FSK: o.A.; f
Erstauffuehrung: 29.10.1998

Darsteller: Victoire Thivisol (Ponette), Xavier Beauvois (Vater), Marie Trintignant (Mutter), Claire Nebout (Tante), Matiaz Bureau Caton (Ponettes Cousin), Delphine Schiltz (Ponettes Cousine)

Produzent: Alain Sarde

Regie: Jacques Doillon

Drehbuch: Jacques Doillon

Kamera: Caroline Champetier

Musik: Philippe Sarde

Schnitt: Jacqueline Fano

Inhalt

Nach dem Tod seiner Mutter verharrt ein vierjähriges Mädchen in einer tiefen Trauer, die es intuitiv durch die Zwiesprache mit Gott zu lindern versucht. Zunächst bleiben seine Gebete unerhört, doch als der Leidensdruck am größten ist, zeigt sich ein Hoffnungsschimmer, durch den die Trauer verarbeitet und ins weitere Leben eingeordnet werden kann. Ein sensibler und poesievoller Film, der eine kindlich-naive Perspektive einnimmt, um Glaubensfragen und Gottesvorstellungen zu thematisieren. Bei aller inszenatorischen Kargheit ein eindrucksvoller, radikaler Beitrag zum Thema Glauben. (Preis der OCIC-Jury in Venedig 1996; Kinotipp der katholischen Filmkritik; O.m.d.U.)


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