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Filmlexikon

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Zug des Lebens

Originaltitel: TRAIN DE VIE

Komödie

Produktionsland: Frankreich/Belgien/Niederlande
Produktionsjahr: 1998
Produktionsfirma: Tiberius/Noé Prod./ Raphael Films/7IA-Le Studio canal+/Hungry Eye Lowland Pictures BV/Canal+Ecriture/PolyGram Audiovisuel
Länge: 103 Minuten
FSK: ab 6; f
Erstauffuehrung: 23.3.2000/28.11.2000 Video & DVD/31.3.2004 DVD Special-Edition
DVD-Anbieter: Sun Film (1.85:1, DD5.1 frz./dt.)

Darsteller: Lionel Abelanski (Shlomo), Rufus (Mordechai), Clément Harari (Rabbi), Michel Muller (Yossi), Bruno Abraham-Kremer (Yankele)

Produzent: Frédérique Dumas, Marc Baschet, Cédomir Kolar, Ludi Boeken, Eric Dussart

Regie: Radu Mihaileanu

Drehbuch: Radu Mihaileanu

Kamera: Giorgos Arvanitis, Laurent Dailland

Musik: Goran Bregovic

Schnitt: Monique Rysselinck

Inhalt

1941, irgendwo in Osteuropa: Die Bewohner eines kleinen jüdischen Shtetls organisieren ihren eigenen Deportationszug, um der Verschleppung durch die Deutschen zu entkommen, und planen die Flucht über Russland nach Palästina. Eine bittere Komödie vor dem Hintergrund der Shoa, die das Tragische im Komischen spürbar werden lässt und dem typisch jiddischen Humor ein Denkmal setzt. Zwar hätten manche Charaktere der Vertiefung bedurft, insgesamt aber ist der (hervorragend gespielte) Film eine überdenkenswerte Auseinandersetzung mit dem Thema Holocaust, der trotz aller erzählerischen Leichtigkeit das Leben als Albtraum schildert.


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