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Filmlexikon

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23 - Nichts ist so wie es scheint

Verweistitel: 23

Drama

Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1998
Produktionsfirma: Claussen + Wöbke Filmproduktion
Länge: 99 Minuten
FSK: ab 12; f
Erstauffuehrung: 14.1.1999/12.8.1999 Video/23.8.2001 DVD
DVD-Anbieter: EuroVideo (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)

Darsteller: August Diehl (Karl Koch), Fabian Busch (David), Dieter Landuris (Pepe), Jan-Gregor Kremp (Lupo), Lilly Tschörtner (Beate), Hanns Zischler (Karls Vater), Robert Anton Wilson

Produzent: Jakob Claussen, Thomas Wöbke

Regie: Hans-Christian Schmid

Drehbuch: Hans-Christian Schmid, Michael Gutmann

Kamera: Klaus Eichhammer

Musik: Norbert Jürgen Schneider, Deep Purple, Ton Steine Scherben, Iggy Pop

Schnitt: Hansjörg Weissbrich

Inhalt

Hannover Mitte der 80er Jahre: Das hoch begabte junge Computer-Talent Karl Koch überträgt die Verschwörungstheorie aus Robert Anton Wilsons Roman-Trilogie "Illuminatus!" auf seinen Alltag und wandelt sich unter dessen Einfluss vom selbstverantwortlichen Subjekt zum fremdbestimmten Objekt. Als er das Maß seiner Abhängigkeiten erkennt, zieht er die Notbremse, ohne noch aus dem existentiellen Zirkel ausbrechen zu können. Am 23. Mai 1989 nimmt er sich 23-jährig das Leben. Ein thematisch wie formal außergewöhnlich komplexer, im Godardschen Sinne auch politischer Film, der zugleich von der Verarmung im zwischenmenschlichen Bereich handelt. Ausgehend von einer tatsächlichen Begebenheit, entstand ein Werk, in dem sich unerwartete Potenzen jenseits einer sich ansonsten in Belanglosigkeiten auflösenden, nationalen Kinematografie formulieren.


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